Der Friedhof von Friedland
Es gab wohl einen alten Friedhof, der Baumaßnahmen zum Opfer fiel, dessen Anfänge nicht bekannt sind, und der um 1904 durch den heutigen ersetzt wurde.
Der jüdische Friedhof liegt innerhalb des allgemeinen Friedhofes, dem Haupteingang gegenüber in seinem rückwärtigen Teil. Er ist von diesem durch einen Maschendrahtzaun getrennt, das Tor ist unverschlossen. Zu Zeiten seiner Nutzung verfügte er über ein eigenes Tor zum Feldweg hinter dem Friedhof. Erwa 20 Grabsteine stehen auf dem gepflegten Gelände.
Jüdischer Friedhof
<p>Die Iserlohner Juden waren früher nicht berechtigt, ihre Toten innerhalb der Stadtbefestigung zu begraben. Die Beerdigungen fanden daher vor der Stadtmauer auf einem Abraumplatz beim Dicken Turm statt. 1743 sollte dort ein Gebäude errichtet werden. Der Friedhof musste daher aufgegeben werden. Ein neuer, mit einer Mauer eingefasster Friedhof wurde bei der Grube Gröfeken auf dem Dördel angelegt.[1]</p><p>Dieser Friedhof wurde im 19. und 20. Jahrhundert belegt.
Der Friedhof in Schwanenberg
Der Jüdische Friedhof Schwanenberg liegt am Ortsausgang von Lentholt, einem Weiler, der zu Schwanenberg, einem Stadtteil von Erkelenz im Kreis Heinsberg in der Nähe von Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen), gehört.
In Schwanenberg gibt es seit dem frühen 19. Jahrhundert eine jüdische Gemeinde. Vermutlich gab es aber schon seit dem 16. Jahrhundert Juden in der Gegend.
Familie Benjamin und Rosa de Vries
Die Familie de Vries, seit Jahrzehnten in Nordhorn beheimatet und als Familie weit verzweigt, betrieb mit Benjamin de Vries und seiner Frau Rosa geb. Cohen einen Textilhandel in der Neuenhauser Straße. Der Kaufmann galt in Nordhorn als edler, freundlicher und aufrechter Mensch. Nachdem Rosa de Vries 1923 verstarb, übernahm Sohn Moritz ihre Stelle im Geschäft.
Moritz de Vries heiratete Ella Hopfeld, ebenfalls aus einer Nordhorner Textilhändlerfamilie. Ihre Söhne Robert und Paul wurden 1924 und 1926 geboren.
Familie Julius und Emilie Süßkind
<p>Die Familie Süskind war ursprünglich in Neuenhaus beheimatet. Julius Süskind (geb. 1888) betrieb aber von Nordhorn aus einen größeren Altwarenhandel, von Rohfellen bis zu Industrieanlagen. Er wohnte mit Frau Ennegje, genannt „Emilie“, geb. Jakobs aus Werlte sowie den Kindern Siegfried (geb. 1929) und Julie (genannt „Julchen“, geb.
Familie Moritz und Erna Schaap
<p>Die Familie Schaap war seit langem in Nordhorn ansässig. Nachdem der Betrieb in der Ochsenstraße bei einem Stadtteilbrand zerstört wurde, wechselte das Schlachtergeschäft in die Lingener Straße. Dort übernahmen Sohn Moritz (geb. 1895) und seine Frau Erna geb. Oppenheimer aus Osnabrück die Leitung des Geschäfts. Tochter Lina Schaap heiratete Salomon David de Jong aus Utrecht und zog zu ihm in die Niederlande.</p><p>Den Nordhorner Schaaps wurde 1933 ein Sohn, Klaus, geboren.
Familie Max und Rosetta "Rika" Salomonson
<p>Max Salomonson, geboren 1892 in Nordhorn, betrieb in der Hauptstraße ein gut gehendes Geschäft, verstarb allerdings schon sehr früh im Alter von 41 Jahren im Jahr 1933. Er war verheiratet mit Rosetta „Rika“, 1901 in Werlte geborene Frank. Ihre Tochter Ruth kam in 1929 in Osnabrück zur Welt.
Familie Josef und Emma Salomonson
<p>Josef Salomonson, geboren 1860 in Nordhorn, war ein führendes Mitglied der jüdischen Gemeinde. Lange hatte er den Vorsitz inne, leitete die Gottesdienste und unterrichtete die Jungen in religiösen Dingen des Judentums. Dass er eine Vielzahl von Sprachen beherrschte: das regionale Plattdeutsch, jiddisch und hebräisch, niederländisch, englisch und französisch, kam ihm im Handelsleben sehr zugute.</p><p>Josef Salomonson starb bereits 1930; seine Frau Emma geb. Dankwert folgte ihm 1937.
Familie Friedrich und Esther Salomoson
<p>Friedrich Salomonson wurde 1897 als jüngerer Bruder des Schlachtermeisters Max Salomonson in Nordhorn geboren. Er war mit der zwei Jahre älteren Niederländerin Esther Phillips verheiratet. Beide hatten zwei Kinder: Lion wurde 1930 in Osnabrück geboren, Hanni 1942 in Nordhorn.</p><p>Esther Salomonson hatte eine Villa an der Bahnhofstraße 20 sowie eine größere Lagerhalle der Gebrüder Goldsmit, 1925 und 1929 gestorben, geerbt.
Familien Mozes und Bertha Roozendaal sowie Salomon und Berta Roozendaal
In der Hagenstraße betrieben die beiden Familien Roozendaal einen bescheidenen Altwarenhandel, der nur einen ärmlichen Lebensstandard erlaubte. Die beiden Ehemänner waren sehr früh gestorben: Mozes 1920 im Alter von 41 Jahren, Salomon 1912, 36 Jahre alt. Zurück blieben die Frauen mit vier bzw. drei Kindern. Oft wurden sie von wohlmeinenden Nachbarn mit Lebensmitteln versorgt.