Jüdischer Friedhof Tangermünde
<p>Der Jüdische Friedhof Tangermünde in Höhe der Magdeburger Straße 49 ist ein historisches Denkmal in Sachsen-Anhalt. Der etwa 600 qm große, von einer Backsteinmauer umgebene Friedhof wurde 1721 oder 1744 angelegt und in den Jahren 1796, 1851 und 1907 erweitert. Er diente der jüdischen Gemeinde Tangermündes bis 1936 (bzw.
Schuhaus Simon (Karlsruhe)
<p>Nathan Simon wurde am 11. Oktober 1872 in Pohl-Göns, Hessen geboren. Der Weg von Hessen nach Karlsruhe, wo er seit 1911 nachweisbar ist, ist nicht mehr nachvollziehbar. Paula Simon, Mädchenname Haas, wurde am 7. Juli 1884 in Kandel geboren. 1910 heirateten Paula und Nathan. Ein Jahr nach ihrer Heirat wurde 1911 ihre Tochter Erika geboren. Am 24. Dezember 1912 brachte Paula den Sohn Erich zur Welt. <br /><br />Paula und Nathan Simon gründeten im Jahr 1912 das „Schuhhaus Simon" in der Kaiserstraße 201.
Hopfenhandlung - Gebrüder Schwarz
<p>Bereits im Nürnberger Adressbuch 1880 findet sich der Eintrag " Schwarz Gebrüder, Hopfenhandlung, Kohlengasse 9 ". Im Adressbuch aus dem Jahr 1909 dann " Schwarz Gebrüder (Inh: Adolf und Max Schwarz), Hopfenhandlung, Jakobstr.12, Lager: Kohlengasse 9 ". Schwarz Adolf, Kaufmann, Jakobstr.12., Schwarz Max, Hopfenhandlung, Zeltnerstr.11 II. - Adolf und Max Schwarz erblickten beide in Egenhausen als Söhne von Josef Schwarz und Jeanette Rosenfeld das Licht der Welt.
Familie Juda Hersch Korn
<p>Juda Hersch Korn lebte spätestens seit Anfang 1934 mit seiner Frau Taube Korn und später mit seiner Tochter Sali am Prinzenberg 3. Sein Konfektions- und Altwarenhandel war hier ebenfalls untergebracht.</p><p>Ende Oktober 1938 wurde die Familie im Rahmen der "Polenaktion" nach Polen in das Lager Zbąszyń (Bentschen) abgeschoben.</p><p> </p><p> </p>
Jüdischer Friedhof Alikendorf (Oschersleben/Bode)
<p>Juden der Ortschaften Großalsleben, Kleinalsleben und Alikendorf schlossen sich zu einer Kultusgemeinde zusammen. Ein entscheidender Ausgangspunkt war ein Juden-Privilegium von 1712 des Fürsten Leopold I. von Anhalt-Dessau. Darin wurde jüdischen Familien unter anderem ausdrücklich die Anlage eines Friedhofs und die Errichtung einer Synagoge (Betraum) gestattet. Der Friedhof wurde in Alikendorf angelegt</p><p>Der jüdische Friedhof in Alikendorf bestand bis in die NS-Zeit (bzw. danach).
Jüdischer Friedhof Roßdorf
<p>Der Jüdische Friedhof Raguhn-Jeßnitz-Roßdorf liegt in Roßdorf, einem Ortsteil der Stadt und Einheitsgemeinde Raguhn-Jeßnitz im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt. Auf dem Friedhof angrenzend an den allgemeinen Friedhof in der Burgkemnitzer Straße sind 19 Grabsteine erhalten.</p><p>Der jüdische Friedhof in Roßdorf wurde in der 2. Hälfte des 19.
Jüdischer Friedhof Jeßnitz
<p>Der jüdische Friedhof Jeßnitz wurde Ende des 17. Jahrhunderts (um 1680) angelegt und 1773 erweitert. 1865 erhielt er ein Bet- und Leichenhaus, er wurde 1886 mit einer Bruchsteinmauer umgeben. Auf dem Friedhof, der bis in die 1930er-Jahre belegt wurde, wurden 1938 alle Grabsteine umgeworfen. Nach 1945 wurde der Friedhof wiederhergerichtet, befand sich jedoch immer wieder in sehr schlechtem Zustand. Eine letzte Beisetzung fand 1982 statt.</p>
Jüdischer Friedhof Kroppenstedt
<p>Der jüdische Begräbnisstätte in Kroppenstedt wurde um 1800 angelegt. Die Friedhofsfläche umfasst etwa 300 qm. Auf dem Friedhof fanden etwa 20 Beisetzungen statt. In der NS-Zeit wurde der Friedhof zerstört, die Grabsteine abgeräumt. Nach 1945 wurde der Friedhof - soweit möglich - wieder in einen würdigen Zustand versetzt. Grabsteine sind nicht mehr vorhanden. Sie sollen u.a. zum Bau eines Schweinestalls verwendet worden sein.
Neuer Jüdischer Friedhof Klötze
<p>Zwischen 1820 und 1830 legte die jüdische Gemeinde in Klötze einen neuen Friedhof an, von dem etwa die Hälfte der Fläche noch erhalten und heute eingezäunt ist.</p><p>1938 fielen die Grabsteine auf beiden Friedhöfen den Verwüstungen der Nationalsozialisten zum Opfer. Sie wurden entweiht, teilweise als Baumaterial verwendet oder an unbekannte Orte transportiert.</p><p>Auf dem Friedhof wurde am 22.
Gedenkstätte Stille Helden
<p>Die Gedenkstätte Stille Helden erinnert an jene verfolgten Jüdinnen und Juden, die sich in Deutschland und im deutsch besetzten Europa der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Mordpolitik widersetzten und so Widerstand leisteten. Auch die Menschen, die ihnen beistanden, werden in den Blick genommen.