Eduard Pfeiffer
Mit großem persönlichen Einsatz bei der Schaffung von Wohnraum und anderer sozialer Einrichtungen trug der Bankier, Reformer und Genossenschaftler Pfeiffer mit großen Projekten zwischen 1875 und 1915 dazu bei, dass Stuttgart auch während der Industrialisierung ein Gemeinwesen ohne größere soziale Brüche blieb.
Käte Hamburger
<p>Käte Hamburger (1896–1992) war eine bedeutende deutsche Germanistin und Literaturtheoretikerin, die sich nach ihrem Exil in Schweden an der Technischen Hochschule Stuttgart habilitierte und dort im Anschluss unbesoldet als außerplanmäßige Professorin wirkte.</p><p>Käte Hamburger studierte in Berlin und München Philosophie, Geschichte, Kunst- und Literaturgeschichte und promovierte 1922 zu Friedrich Schiller.
Atelier und Wohnung von Käthe Loewenthal
<p>Wohnung und Atelier in der Ameisenbergstraße bezog die Malerin Käthe Loewenthal nach Abschluss ihres Studiums an der Stuttgarter Kunstakademie bei Adolf Hölzel im Jahr 1914. Hier wohnte und arbeitete sie. Mit ihrer Kunst nahm sie an namhaften Ausstellungen teil und konnte sich ihren Lebensunterhalt finanzieren. 1935 erhielt sie ihrer jüdischen Herkunft wegen ein Malverbot und wurde der Wohnung verwiesen.</p>
Wohnhaus Gerda Taro
<p>In dieser Wohnung ist die jüdische Kriegsfotografin Gerta Taro (1910-1937) (geb. Pohorylle) aufgewachsen. Aufgrund ihrer jüdischer Identität und linker politischen Ansichten ist sie 1933 von den Nationalsozialisten nach Paris geflüchtet.</p><p>Dort erlernte sie das Fotografieren und nahm ihren Künstlernamen Gerda Taro an.
Wohnhaus Jella Lepman, geb. Lehmann (Paulinenstr.)
Hier lebten Josef Lehmann mit seiner Gattin Flora Lehmann, geb. Lauchheimer, und den Töchtern Clara, Jella und Bertha.
Wohnhaus von Jella Lepman, geb. Lehmann (Weißenburgstr.)
Hier lebten Josef Lehmann mit seiner Gattin Flora Lehmann, geb. Lauchheimer, und den Töchtern Clara, Jella und Bertha.
Wohnhaus von Jella Lepman, geb. Lehmann (Tübinger Str.)
Hier lebten Josef Lehmann mit seiner Gattin Flora Lehmann, geb. Lauchheimer, und den Töchtern Clara, Jella und Bertha.
Wohnung Julius Baumann
zeitweise Schiedsrichter bei den “Stuttgarter Kickers”; er wurde in das Konzentrationslager Mauthausen gebracht und dort, wie die übliche Nachricht lautete, am 1.10. 1942 “auf der Flucht erschossen”
Wohnhaus von Jella Lepman, geb. Lehmann (Sophienstr.)
Hier lebten Josef Lehmann mit seiner Gattin Flora Lehmann, geb. Lauchheimer, und den Töchtern Clara, Jella und Bertha.
Jella Lepman, geb. Lehmann, verbrachte ihre Schulzeit am Königliche Katharinenstift, abgesehen von einem Auslandsjahr in einem Pensionat bei Lausanne.
Wohnung von Bertha Thalheimer und ihrer Familie
Moritz Thalheimer war der erste jüdische Viehhändler in Winnenden. Er stammte aus Affaltrach im württembergischen Oberamt Weinsberg und kam 1892 mit seiner Familie - Ehefrau Karoline und den drei Kindern Bertha, August und Anna - in die Stadt. Schon zuvor hatte er sich im Handel betätigt. Am 12. Mai 1892 machte er im Winnender Volks- und Anzeigeblatt sein Geschäft bekannt: "Wir werden den seither betriebenen Viehhandel in unveränderter Weise weiter führen und sicheren solide Bedienung zu.