Bankhaus Gebrüder Fürth & Co

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Das Bankhaus wird 1870 gegründet, der Inhaber und Bankier Lißmann Fürth übernimmt damals das Bankhaus Maron & Cie (vor 1867 gegründet), welches sich am Marktplatz 2 befindet. 1878 ist ein Adressbucheintrag unter eigenem Namen (Fürth) aufgeführt, Lißmann ist Inhaber. Michael, sowie Moses Fürth sind an der Leitung beteiligt, führen aber auch gemeinsam ein Borstengeschäft. Dieses, wie auch die Bank, finden sich nun in der Fahrgasse 14. Später zieht das Bankgeschäft in die Krämerstraße 12.

Bankhaus Bacharach

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1890 von Marcus Bacharach gegründet, ist es damals in der Krämerstraße 8 zu finden. In den 20er Jahren befindet es sich in der Römerstraße 9, „gegenüber Hotel Adler“, einem offensichtlich renommierten Hotel. Ungewöhnlich ist der Betrieb, weil Marcus Bacharachs Frau Amalie geb. Herzberg Prokura hat. Die Bank muss wegen fehlendem Nachfolger mit dem Tod von Marcus Bacharach aufgegeben werden.

Bankhaus I. Benjamin

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Das Bankhaus wird 1835 von Hirsch Benjamin begründet und ist damals in der Hanauer Judengasse 78 adressiert. 1855 übernimmt Sohn Israel und zieht in die Salzgasse 909. Spätestens 1867 arbeitet dessen Sohn Michael mit und sie ziehen in die Steinheimer Straße 20. 1876 übernimmt Joseph Oppenheim, 1886 Karl Oppenheimer und später Hermann Oppenheim(er). Vor 1917 zieht man in die Römerstraße. Im gleichen Jahr erfolgt ein Anschluss an die Mitteldeutsche Creditbank. Hermann Oppenheim(er) führt die Filiale.

Bankhaus Familie Abraham Sonneberg

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Die Bank wurde 1846 gegründet, war damals in der Salzgasse 850 auffindbar, später am Marktplatz 8, und gehörte Abraham Sonneberg und seinem Schwiegersohn Max Hochstädter. Dieser wird als stets wohlwollend beschrieben. Ungewöhnlich ist, dass seine Frau, Anna Hochstädter, Prokura zugestanden bekommt. Als Max Hochstädters 1903 starb, musste die Bank wegen fehlenden Nachfolgers aufgegeben werden.

Bankhaus Fam. Moshe Tuviah Sondheimer

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Das Bankhaus wird vor 1837 gegründet, ist damals am Paradeplatz 860 (heute: Freiheitsplatz) zu finden und gehört Nathan Sondheimer, Sohn eines bedeutenden Rabbiners. Er betreibt, ähnlich wie sein Vater, nur nebenberuflich, intensive Studien über das Judentum und gilt als Wohltäter in Hanau. Mit Nathan Sondheimers Tod 1862 wird die Bank wohl aufgegeben. Sohn Moses Tobia ist 1872 Mitbegründer einer Metallfirma.

Elisabeth Schmitz

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Die gebürtige Hanauerin Elisabeth Schmitz (* 1893, + 1977) war eine evangelische Theologin und Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus. Sie legte 1914 an der Schillerschule in Frankfurt ihr Abitur ab. Nach ihrem Studium der Geschichte, Germanistik und Theologie wurde sie am Luisengymnasium in Berlin-Moabit als Studienrätin fest angestellt.

Kaufhaus Wronker

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Neben diesem Kaufhaus konnte Hanau noch das Kaufhaus Wronker aufweisen. Dieses wurde von Hermann Wronker, einem Neffen von Leronard Tietz, gegründet, welcher unter anderem noch in Mannheim, Nürnberg, Pforzheim, Darmstadt, Hannover, Worms und Frankfurt am Main Kaufhäuser besaß. Beide Hanauer Kaufhäuser und deren jüdischen Besitzer fielen den Verbrechen der Nationalsozialisten zum Opfer.