Synagoge Langenfeld Hauptstraße

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Im November 1938 wurde die Synagoge in Langenfeld nicht mehr für Gottesdienste genutzt, da die jüdische Gemeinde nicht mehr über die erforderliche Mindestanzahl von zehn erwachsenen männlichen Mitgliedern verfügte, die laut jüdischer Tradition für einen regulären Gottesdienst notwendig sind. Zu diesem Zeitpunkt bewohnte ein christliches Hausmeisterehepaar die Räumlichkeiten der Synagoge. Am Abend des 9. November 1938 – während der nationalsozialistischen Pogromnacht – wurde das Ehepaar aufgefordert, das Gebäude unverzüglich zu verlassen. Dieser Aufforderung kamen sie nach.

Synagoge Krefeld Klever Straße

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<p>Bereits Mitte der 1840er Jahre stellte die j&uuml;dische Gemeinde die ersten Antr&auml;ge zum Neubau der alten Synagoge. Diese war zu diesem Zeitpunkt vom Einsturz bedroht. Gleichzeitig sollte auch ein j&uuml;disches Schulgeb&auml;ude errichtet werden. Die Antr&auml;ge wurden zun&auml;chst, aus Geldmangel, durch den B&uuml;rgermeister abgelehnt. Erst 1869 wurde schlie&szlig;lich ein Schulsaal f&uuml;r die j&uuml;dische Privatschule fertiggestellt. Der Bau der neuen Synagoge war jedoch ins Stocken geraten.