Alte Synagoge Paderborn

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Die Synagoge von 1882 (Am Busdorf) lag im Osten der Innenstadt, ziemlich zentral zwischen dem Dom und der Busdorfkirche und gegenüber dem Vinzenzkrankenhaus. 

Sie war ein nach Plänen des Architekten A. Baumann errichteter oktogonaler Zentralbau im orientalischen Stil aus gelben Ziegelsteinen mit kupfergedecktem Dach (Details bei Pracht, Jüdisches Kulturerbe 467). Es gab Raum für etwa 300 Personen, davon ca. 190 im Hauptschiff und 100 auf der Frauenempore. 1905 wurde die Synagoge um einen westlichen Vorbau mit Emporen erweitert, 1928 mit Kupferplatten neu eingedeckt.

Synagoge Wickrath

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<p>Um 1860 wurde die Synagoge an der Berger Dorfstra&szlig;e in Wickrath erbaut. Die dortige j&uuml;dische Gemeinde war zu diesem Zeitpunkt die gr&ouml;&szlig;te im Kreis Grevenbroich. Mit 240 Mitgliedern erreichte die Gemeinde 1885 ihren H&ouml;chstwert und nahm danach an Bedeutung ab.</p><p>Die Kosten f&uuml;r den Bau der Synagoge trug gr&ouml;&szlig;tenteils der Textilunternehmer Abraham Gormanns.</p><p>Abgesehen von kleinen Renovierungsarbeiten 1935 blieb die Synagoge bis ins Jahr 1938 unver&auml;ndert.

Gladbacher Synagoge

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<p>1882/1883 baute&nbsp;die j&uuml;dische Gemeinde in Gladbach eine&nbsp;Synagoge in der damaligen Karlstra&szlig;e 15. Es handelte sich um das erste Synagogengeb&auml;ude, das ausschlie&szlig;lich j&uuml;dischen Kultuszwecken diente. Als architektonisches Vorbild diente die Berliner Synagoge von 1866. Das Geb&auml;ude wurde im historischen Stil mit arabisch-maurischen Elementen erbaut und von drei Kuppeln gekr&ouml;nt.