Synagoge Schwerin (Schlachterstraße)

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Die neue Schweriner Synagoge (Einweihung 03.12.2008) befindet sich im Innenhof der Gebäude Schlachterstrasse 3 und 5, am historischen Standort ihrer Vorgängersynagogen aus den Jahren 1773 und 1819. Die damaligen Gemeindemitglieder mussten ihre Synagoge 1938 nach der Verwüstung durch die Nationalsozialisten (Novemberpogrome) innerhalb einer Woche eigenhändig abtragen und eine Strafe in Höhe von 800 Reichsmark zahlen. Die während der Ausgrabungsarbeiten entdeckten Fragmente des alten Fundamentes und des Fußbodens wurden in eindrucksvoller Weise in den Neubau integriert.

 

Synagoge Kleine Stavenstraße (Röbel)

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Die Synagoge wurde 1831 errichtet (eine entsprechende Datierung am Gebäude entdeckte man bei der Sanierung 2000-2003) und ca. 100 Jahre von der jüdischen Gemeinde in Röbel genutzt. Es ist nicht gewiss, ob es an gleicher Stelle bereits zuvor ein jüdisches Bethaus gab.

Das Gebäude ist ein schlichter Fachwerkbau, dessen Fächer mit Backstein ausgefüllt sind. Neun große Fenster (je drei an Nord-, Ost- und Südseite) lassen viel Licht in den Innenraum. Männer und Frauen betraten die Synagoge durch unterschiedliche Eingänge. Die Frauen verfolgten den Gottesdienst von einer Empore aus.

Synagoge/Betraum Grabow

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<p>Der Betraum der kleine j&uuml;dischen Gemeinschaft befand sich in der Schulstra&szlig;e/Ecke Wasserstra&szlig;e..</p><p>Schon weit vor den 1930er Jahren war die Grabower Synagoge/der Betraum nicht mehr in Gebrauch. Die wenigen Juden gingen zum Gottesdienst nach Schwerin. Noch vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten verkaufte die wohl nur noch auf dem Papier existente j&uuml;dische Gemeinde das Geb&auml;ude.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>