Deutsches Museum: UNRRA-Durchgangslager

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Das Erstaufnahmezentrum stand allen politisch oder rassistisch Verfolgten offen und bestand bis Februar 1947. Die internationale Hilfsorganisation United Nations Relief and Rehabilitation (UNRRA) sah ihre zentrale Aufgabe in der Erfassung, Betreuung und Repatriierung von Personen, die verschleppt oder deportiert worden waren. Dies umfasste Konzentrationslagerhäftlinge, Zwangsarbeiterinnen und -arbeiter und Personen, die als Displaced Persons (DPs) anerkannt waren. Für diesen Personenkreis gab die UNRRA die Wochenzeitung D.P.

Canadian Jewish Congress, Büro von Ethel Ostry

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Auf Initiative der 1919 gegründeten Interessensvertretung der jüdischen Gemeinschaft in Kanada erlaubte die kanadische Regierung nach dem Zweiten Weltkrieg im Rahmen des War Orphans Project etwa eintausend Waisen aus Europa die Emigration nach Kanada. Federführend für die Umsetzung des Programms war der in Würzburg geborene Manfred Saalheimer. Unterstützt wurde er dabei von der kanadischen Sozialarbeiterin Ethel Ostry, die ihr Büro in München hatte. Zwischen September 1947 und März 1952 kamen 1 116 Kinder aus DP-Lagern und Kinderheimen aus ganz Europa nach Kanada.

 

Vaad Hatzala

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1939 von orthodoxen Rabbinern in den USA und Kanada gegründetes Rettungskomitee mit dem Ziel, osteuropäische Rabbiner und Religionsstudenten zu retten. Nach 1945 unterstütze der Vaad Hatzala die DPs in den DP-Lagern spirituell und materiell. In München betrieb die Organisation ein Büro in der Bachmairstraße 12, wo auch der Deputy Director für Deutschland, Rabbiner Aviezer Bustin, wohnte. 

 

Dieser Eintrag wurde im Rahmen der Online-Ausstellung „München Displaced ONLINE“ unseres Kooperationspartners Jüdisches Museum München erstellt.

Galerie ADAMA

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<p>Galerie und Teatr&nbsp;ADAMA bilden gemeinsam einen Begegnungsort f&uuml;r Malerei, Schauspiel und Musik.&nbsp;<br />In regelm&auml;&szlig;igen Ausstellungen, Theaterauff&uuml;hrungen und Konzerten laden wir Sie zu einem interkulturellem Austausch ein und bieten Raum f&uuml;r Diskussionen &uuml;ber Entfremdung und Fremdsein, Geschichtsdeutung und Erinnerung in der Kunst.</p>

Landwirtschaftsschule ‚Haus Schalom‘ Neugraben

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<p>Seit 1922 gab es am Ackerweg 5 die Landwirtschaftsschule &sbquo;Haus Schalom&#39; des Bachad (orthodox-j&uuml;dische Parallelorganisation zum&nbsp;Hechaluz) in dem sich jugendliche Zionisten auf eine&nbsp;Aus- wanderung&nbsp;nach&nbsp;Pal&auml;stina&nbsp;vorbereiteten und bei benachbarten Bauern in Acker- und Gartenbau sowie in Tierhaltung ausgebildet wurden.

Ihagee Kamerawerk Steenbergen & Co

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<p>Im Jahr 1912 gr&uuml;ndete der Niederl&auml;nder Johan Steenbergen in Dresden die Industrie- und Handelsgesellschaft mbH. Die Firma produzierte fotografische Apparate und Bedarfsartikel. Nach dem Zusammenschluss mit der Firma des Kameratischlers Emil Englisch im Jahr 1918 hie&szlig; das Werk Ihagee Kamerawerk Steenbergen &amp; Co. Die Gesellschafter waren Johan Steenbergen, Emil Englisch, Otto Diebel, Hugo Frauenstein, Konrad Koch, Emil Kirsch und Hermann Schubert.</p><p>Johan Steenbergen erwarb 1922 auf der Schandauer Str.

Weißwarengeschäft Joseph Fränkel

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<p>Der Textilkaufmann Joseph Fr&auml;nkel, geb. 18.06.1888, betrieb ein Wei&szlig;warengesch&auml;ft in der Leubener Str. 2. Er war verheiratet mit Ida Fr&auml;nkel, verw. Steinhart. Ida hatte zwei Kinder aus erster Ehe, Alfred und Herta. Joseph und Ida Fr&auml;nkel wurden am 23./24.11.1942 in das &bdquo;Judenlager Hellerberg&ldquo; gebracht. Beide mussten im Goehle-Werk, einer R&uuml;stungsfabrik der Zeiss Ikon AG, Zwangsarbeit verrichten. Am 2.

Kaufhaus für Haus- und Küchengeräte Max Steinhart, Inh. Ida Fränkel, geb. Steinhart

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<p>Ida Fr&auml;nkel wurde am 9. Dezember 1887 in Tachov (deutsch Tachau) in der westb&ouml;hmischen Region Pilsen geboren. Sie war eine geborene und verwitwete Steinhart. Idas erster Mann Max Steinhart war 1925 gestorben, sie hatte zwei Kinder aus dieser Ehe, Alfred und Herta Steinhart. Ida Fr&auml;nkel war Inhaberin des Kaufhauses f&uuml;r Haus- und K&uuml;chenger&auml;te Max Steinhart in der Louisenstr. 39, an der Ecke Alaunstra&szlig;e.