Synagoge Isarstraße (Berlin)
Synagoge (Fußgönheim)
Synagoge Mühlenstraße (Oldenburg)
Synagoge Peterstraße 6
Die Synagoge in der Peterstraße 6 in Oldenburg wurde 1854 erbaut. Sie war direkt verbunden mit der jüdischen Elementarschule (Grundschule) und dazugehörigen Lehrerwohnungen. Die offizielle Einweihung der Synagoge fand am 24. August 1855 statt. Landesrabbiner Bernhard Wechsler (geb. 1807-1874) hielt eine sehr eindrückliche Festpredigt. Anwesend waren Großherzog Nikolaus Friedrich Peter (geb. 1827-1900) und Großherzogin Elisabeth von Sachsen-Altenburg (geb. 1826-1896).
Synagoge Kreuzstraße
Synagoge Rykestraße (Berlin)
Die konservative Synagoge in der Rykestraße ist das einzige verbliebende jüdische Gotteshaus im Ostteil der Stadt. Sie wurde nach zehnmonatiger Bauzeit schließlich im Jahr 1904 eingeweiht und diente vor allem für zugezogene osteuropäische Juden als Begegnungs- und Betstätte. Daran angeschlossen befanden sich mehrere jüdische schulische Einrichtungen. Die im Hinterhof gelegene Synagoge fungierte noch bis 1940 als solche, bis sie von den Nationalsozialisten u.a. als Lagerstätte zweckentfremdet wurde.
Westend-Synagoge (Frankfurt am Main)
Vor hundert Jahren wird sie als Synagoge für die liberale Strömung des Judentums gegründet, dessen Anhänger Anfang des 20. Jahrhunderts verstärkt im Westend ansässig werden.
Heute dient der große Hauptraum als orthodoxe Synagoge, gleichzeitig finden im Gebäude alle Richtungen innerhalb der Jüdischen Gemeinde ihr Zuhause. Weder die Pogromnacht noch der 2. Weltkrieg konnten die Westend-Synagoge gänzlich zerstören, somit kann der Wiederaufbau bereits 1948 - 1950 durch die Architekten Max Kemper, Werner Hebebrand in Zusammenarbeit mit Hans Leistikow stattfinden.
Synagoge (Laupheim)
1771 wurde neben dem Friedhof eine erste Synagoge erbaut (Judenberg 24). Diese erste Synagoge wurde nach 1822 abgebrochen. Nach einer alten Überlieferung zeigt eine kleine Erhebung in der heutigen Südwestecke des Friedhofes die Lage des Toraschreines der alten Synagoge an.
Synagoge Hemsbach
1843 kaufte die jüdische Gemeinde unter ihrem damaligen Vorsteher Max Pfälzer im Ortskern von Hemsbach das heutige Grundstück Mittelgasse 16. 1845 wurden von Baumeister Valentin Fuchs Pläne für eine Synagoge mit Schule, Lehrerwohnung und einem Badhaus angefertigt, die mit dem Bau des jüdischen Gemeindezentrums 1847/48 umgesetzt werden konnten. An der Südseite des Synagogenhofes wurde ein Badhaus mit rituellem Bad erstellt.
Synagoge (Passau)
Im Mittelalter erfährt man von einer Synagoge in der Altstadt (1314 erstmals und 1427 letztmals genannt) sowie einer Synagoge in der Ilzstadt am Ufer der Ilz (bis zur Zerstörung 1478) am Platz der St.-Salvator-Kirche.
Im 19./20. Jahrhundert (bis zur NS-Zeit) war vermutlich kein Betraum vorhanden. Möglicherweise trafen sich Gemeindeglieder zeitweise zur Abhaltung von Gottesdiensten in einem der jüdischen Häuser. Ansonsten wurden die Gottesdienste in Straubing besucht.