Juliusspitälischer Freihof

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<p>Das W&uuml;rzburger Julusspital kaufte im Jahr 1694 ein Gel&auml;nde im Dorfkern von Laudenbach, um in den dort bestehenden H&auml;usern ausschlie&szlig;lich j&uuml;dische Familien wohnen zu lassen. Auf dem Gel&auml;nde des vormals adligen Freihofs befinden sich f&uuml;nf H&auml;user, es wohnten dort insgesamt 11 j&uuml;dische Familien auf engstem Raum.&nbsp; Da die H&auml;user zum Teil sehr bauf&auml;llig waren, plante die Verwaltung des Julusspitals im 18. Jahrhundert umfangreiche Bauma&szlig;nahmen.

Mikwe Laudenbach

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<p>Die Mikwe in Laudenbach wurde im Jahr 1828 erbaut, sie steht auf dem vormaligen Grundst&uuml;ck eines christlichen M&uuml;llers. Der Laudenbach, in dem sich unz&auml;hlige Forellen tummeln, flie&szlig;t mit gleichbleibender Sch&uuml;ttung und hoher Geschwindigkeit direkt am Geb&auml;ude vorbei. Man erkennt ein kleines, aus Bruchsteinen gemauertes einst&ouml;ckiges H&auml;uschen mit ungef&auml;hr 3 Metern Seitenl&auml;nge. Die Mauern werden durch die Eingangst&uuml;re und drei vergitterten Fenstern unterbrochen.

Mazzenbäckerei und Geschäft für Landesprodukte Jakob Hirschenberger

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<p>Vor der Renovierung des gro&szlig;en gelben Hauses in der Rathausstra&szlig;e konnte man an der Fassade noch die verblichene Aufschrift &bdquo;J. Hirschenberger Landesprodukte&ldquo; entziffern. Jakob Hirschenberger war der letzte Mazzenb&auml;cker hier am Ort, er betrieb in seinem Haus auch einen Handel mit Getreide und Landesprodukten. 14 Jahre lang war er ein angesehenes Mitglied im Laudenbacher Gemeinderat. Am 29. M&auml;rz 1933 musste er auf Druck der Nationalsozialisten von seinem Amt zur&uuml;cktreten.

Privatbank Hirschmann & Kitzinger - Karl Hirschmann

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1873 gründeten Friedrich Hirschmann und Samuel Lev Kitzinger die Privatbank Hirschmann & Kitzinger in Fürth, später auch in Nürnberg. 1918 wurde die Bank von der Commerzbank übernommen. Die ehemaligen Besitzer und Söhne der Firmengründer Carl Hirschmann und und Dr. Gebriel Kitzinger blieben bis 1936 Leiter der Filialen in Fürth und Nürnberg. Carl Hirschmann und seine Familie emigrierten 1936 unter dem zunehmenden Druck und der nationalsozialistischen Ausgrenzungspolitik in die USA.

Jüdische Gemeinde Osnabrück

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<p>1967&nbsp;z&auml;hlte die Gemeinde (die Stadt mit dem gesamten Regierungsbezirk Osnabr&uuml;ck) nur&nbsp;64 Mitglieder&nbsp;(25&nbsp;lebten in der Stadt selbst).<br />Trotz aller Schwierigkeiten und der geringen Zahl der Angeh&ouml;rigen entschloss sich die Gemeinde zu Osnabr&uuml;ck eine Synagoge und ein Gemeindehaus aufzubauen.<br />Am 11. Dezember 1967 wurde der Grundstein f&uuml;r einen Neubau in der Stra&szlig;e In der Barlage gelegt.

Synagoge Ritterstraße (Esslingen)

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Als in der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts eine neue Gemeinde entstand, baute man diese Synagoge.


Die Synagoge wurde am 10. November 1938 von einer zu einer Protestkundgebung versammelten Menschen­ menge demoliert. 


Die Synagoge diente von 1949 bis 1986 als städtisches Jugendhaus. Danach war in dem Gebäude eine Galerie ansässig. Seit 2012 wird die Synagoge von der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg wieder in ihrem ursprünglichen Sinn als Gotteshaus genutzt.