Wohnung von Leopold Popper (1925-ca. 1931)

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<p>In dem Wohnhaus Kugelacker 37 wohnte Leopold (Leo) Popper (*1903 in Wien). 1925 kam er nach Greiz und holte sp&auml;ter auch seine Mutter Julie Popper (geb. Kn&ouml;pfelmacher) nach. 1931 heiratete er Hildegard (geb. G&auml;belein) und bekam mit ihr eine Tochter namens Julie. Die Familie zog in die Wohnung im Hofgartenweg 7.</p>

Eduard Lippmann und Sohn, Einheitspreis-Kaufhaus

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<p>Durch den Konkurs des Konfektionsgesch&auml;fts M. P.&nbsp;Bluhm Nachfolger&nbsp;wurden in der Marktstra&szlig;e 4 Gesch&auml;ftsr&auml;ume frei. Eduard Lippmann und sein Sohn Kurt&nbsp;mieteten die frei gewordenen Fl&auml;chen von dem&nbsp;bisherigen Inhaber&nbsp;Alfred Chraplewski / Chraplewsky&nbsp;und er&ouml;ffneten 1931 das&nbsp;Gesch&auml;ft &quot;Eduard Lippmann und Sohn, Einheitspreis-Kaufhaus&quot;.

Schuhwarengeschäft von Moritz Recher

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<p>Moritz und Irene (geb. Gr&uuml;nberg) Recher gr&uuml;ndeten in Greiz in der Br&uuml;ckenstra&szlig;e 14 ein Schuhwarengesch&auml;ft. In der Pogromnacht vom 09. auf den 10. November 1938 wurde ihr Gesch&auml;ft demoliert und gepl&uuml;ndert. Zwischen November 1938 und Mai 1939 gaben die Rechers ihr Gesch&auml;ft auf und reisten aus Deutschland aus.</p>

Wohnung der Gebrüder Philipp und Samuel Laßmann (1934-?)

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<p>Philipp und Samuel (Sali) La&szlig;mann wohnten 1934 in der Marktstra&szlig;e 6, wohin sie aus ihrer fr&uuml;heren Wohnung Br&uuml;ckenstra&szlig;e 19 umgezogen waren. Nach 1934 emigrierten die Br&uuml;der ins Ausland - genaues Datum und Ort unbekannt, Flach 1990 (Quellen) benennt Schweden und Frankreich als m&ouml;gliche Ziele.</p>

Fachgeschäft für Herren- und Knaben-Bekleidung / Berufsbekleidung Wiesenthal & Co.

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<p>Karl (Chaskel) Wiesenthal gr&uuml;ndete gemeinsam mit seiner Frau Marie/Mary (Miriam) 1923 das &bdquo;Fachgesch&auml;ft f&uuml;r Herren- und Knabenbekleidung&ldquo; und das Gesch&auml;ft &bdquo;Berufsbekleidung Wiesenthal &amp; Co.&ldquo;. Der Eingang zu den zweigeschossigen Verkaufsr&auml;umen befand sich in der Burgstra&szlig;e.

Jüdisches Viertel (Gera)

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In Gera bestand eine jüdische Gemeinde bereits im Mittelalter. Erstmals werden 1331 Juden in der Stadt genannt: Kaiser Ludwig bestätigte dem Vogt Heinrich von Gera die Rechte über die Juden in seinem Gebiet. Die Judenverfolgung in der Pestzeit 1349 traf auch die Juden in Gera. Ein Überlebender war möglicherweise der 1357 in Erfurt genannte Jude Abraham von Gera.