Trinitatisfriedhof

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In Gera bestand kein eigener jüdischer Friedhof. Die in der Stadt verstorbenen jüdischen Personen wurden entweder auf auswärtigen jüdischen Friedhöfen beigesetzt oder in den kommunalen Friedhöfen der Stadt.  So wurden bis kurz nach 1885 mehrere jüdische Verstorbene auf dem alten, dann geschlossenen Trinitatisfriedhof beigesetzt. Dieser Friedhof ist aufgelöst, an seiner Stelle befindet ein ein Park. Vor Auflösung des Friedhofes befanden sich hier drei jüdische Gräber. Heute sind nur noch zwei nichtjüdische Grabsteine vorhanden.

Synagoge (Gera)

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Bereits im Mittelalter war eine Synagoge ("Judenschule") vorhanden (1502 genannt). 
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde (nach 1885) eine Synagoge (Tempel) in der Leipziger Straße  eingerichtet. Nach dem Ende der Ersten Weltkrieges wurden die Gottesdienste in einem Hintergebäude (Obergeschoss eines Seitenflügels) des damaligen Hotels "Kronprinz" am Rossplatz (später "Platz der Republik") abgehalten. Daneben gab des Beträume verschiedener orthodoxer Richtungen, ein größerer (orthodoxe Synagoge) bis 1938 in der Hospitalstraße.

Wohnhaus von Gustav Hauptmann

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Gustav Hauptmann war ab 1932 Vorsitzender des Wohltätigkeits- und Bestattungsvereins Chewra Kadischa, der 1886 gegründet wurde. Zuvor war seit 1924 Bernhard Süßmann Vorsitzender. Seine 26 Mitglieder*innen (1932) arbeiteten auf den Gebieten der Wanderfürsorge sowie des Bestattungswesens und unterstützten Hilfsbedürftige.
Die Adresse war die Bärengasse 1, die sich mit der Schloßstraße kreuzte.