Synagoge Aussig / Ústí nad Labem
<p>Erst nach 1848 konnten sich in Aussig Juden ansiedeln, denn sie war eine königliche Stadt. In einer solchen durften sich Juden nicht niederlassen.</p><p>Die neoklassizistische Synagoge aus den 1880er Jahren wurde in der ‚Kleinen Wallgasse‘ durch Spenden der Gemeindemitglieder finanziert. Die feierliche Einweihung nahm der Teplitzer Rabbiner Artur Rosenzweig vor.</p><p>Die Aussiger Synagoge wurde am 31.
Ehemalige Synagoge Soborten / Sobědruhy
<p>Die jüdische Gemeinde des Ortes Soborten war vermutlich eine der ältesten in Böhmen. Sie umfasste Teile der Bezirke Teplitz, Dux und Karbitz.
Ehemalige Synagoge Brüx / Synagoga v Mostě
<p>Die Synagoge in Most, einer Stadt im Ústecký kraj in Tschechien, wurde 1872/73 errichtet. Sie befand sich am nordöstlichen Rand der Altstadt, auf einem Grundstück an der Ringstraße neben der Evangelischen Kirche, dicht östlich der damaligen Bahnhofstraße.</p><p>Die Synagoge wurde während der Novemberpogromnacht 1938 von der deutschen NS-Besatzungsmacht in Brand gesetzt. Die Reste des Gebäudes wurden nach 1940 abgerissen.
Neuer Jüdischer Friedhof Lovosice / Lobositz
<p>Der Neue Jüdische Friedhof Lovosice wurde zwischen 1871 und 1872 errichtet. Er befindet sich im westlichen Teil der Stadt Lovosice als Teil des Gemeindefriedhofs in der Teplická-Straße. Im Jahr 1938 wurde er von der faschistischen Henlein-Bewegung verwüstet. Die letzte Beerdigung fand im Jahr 1978 statt. In den 1980er-Jahren wurden die Grabsteine von örtlichen ČSFR-Organen entfernt. Im nördlichen Teil des Friedhofs blieben nur noch 5 Grabsteine erhalten.
Neuer Jüdischer Friedhof Eidlitz / Nový židovský hřbitov Údlice
<p>Der Neue Jüdische Friedhof Údlice liegt am nordöstlichen Rand des Dorfes Eidlitz/Údlice. Er wurde 1864 gegründet, nicht lange nach der Schließung des alten jüdischen Friedhofs. Das Friedhofsareal hat eine Gesamtfläche von 2.634 qm. Heute sind nur etwa 16 Grabsteine erhalten.</p><p>Der Jüdische Friedhof wurde 1938 unter der Henlein-Bewegung und im Zweiten Weltkrieg unter dem deutschen NS-Regime verwüstet.
Jüdischer Friedhof Trieblitz - Židovský hřbitov Třebívlice
<p>Der Jüdische Friedhof von Třebívlicích wurde um 1867 angelegt. Auf einer Gesamtfläche von 665 qm befinden sich etwa hundert Grabsteine, die größtenteils beschädigt sind. Bis in die 1930er Jahre wurde er belegt, obwohl die im Jahr 1857 gegründete örtliche jüdische Gemeinde aufgrund eines starken Mitgliederrückgangs im Jahr 1924 aufgelöst wurde.
Jüdischer Friedhof Tschischkowitz - Židovský hřbitov Čížkovice
<p>Der jüdische Friedhof in Tschischkowitz / Čížkovice liegt etwa einen Kilometer nordwestlich des Dorfes Čížkovice im Bezirk Leitmeritz inmitten von Feldern. Es wurde im Jahr 1800 gegründet, der älteste erhaltene Grabstein stammt aus dem Jahr 1839. Auf der Gesamtfläche von 539 qm befinden sich etwa dreißig Grabsteine bzw. deren Überreste. Bis zum Beginn des 20.
Josef Wachsmann
<p>Josef Wachsmann wurde am 5, Februar 1882 in Feuchtwangen geboren. Die Eltern waren der in Neusandez - Galizien am 6. März 1846 geborene Handelsmann und Goldarbeiter Markus Wachsmann und die ebenfalls in Neusandez - Galizien am 20. Mai 1848 geborene Zine, genannt Lina Herschander. Markus Wachsmann starb am 9. Januar 1921 in Feuchtwangen - Lina Wachsmann am 13. Juni 1926 in Feuchtwangen. Beide liegen begraben auf dem jüdischen Friedhof in Schopfloch. Von 1902-1903 war Josef Wachsmann Lehrer der jüdischen Schule in Trabelsdorf.
Gerbermeister und Handelsmann - Samuel Stern
<p>Der Empfänger der Ansichtskarte war Hermann Stern. Hermann Stern wurde am 1. November 1885 in Feuchtwangen geboren. Seine Eltrern waren der in Feuchtwangen am 12. Mai 1855 geborene Samuel Stern und die am 8. Mai 1861 in Hainsfarth geborene Fanny Gutmann. Samuel Stern war Handelsmann und Gerbermeister und laut Angabe in der Adresse auch Gerbereibesitzer. Er starb am 23.Juni 1933 in Feuchtwangen im Alter von 72 Jahren. Er fand seine letzte Ruhestätte auf dem jüdischen Friedhof in Schopfloch zusammen mit seiner Frau Fanny, die ihm am 21.