Straßen- und Flurname

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Straßen- und Flurname
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placeCat900

Liese-Dreyer-Weg

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<p>An die letzte Leiterin des j&uuml;dischen Waisenhauses, Liese Dreyer erinnert seit 2003 ein Weg auf dem Gel&auml;nde der Universit&auml;t. Rose Elise &sbquo;Liese&lsquo; Dreyer wurde am 10. Juli 1895 in Rietberg geboren. 1914 zog sie von K&ouml;ln aus, wo sie wahrscheinlich eine Ausbildung zur Erzieherin absolvierte, nach Paderborn, um dort im j&uuml;dischen Waisenhaus an der Leostra&szlig;e zu arbeiten.

Rückhaltebecken Warburger Straße / Peter-Hille-Weg, ausgehoben von jüdischen Lagerinsassen des so genannten jüdischen Umschulungslagers „Grüner Weg“.

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<p>Im Rahmen vorbeugender Luftschutzma&szlig;nahmen lie&szlig; die Stadt Paderborn 1941 unterirdische&nbsp;L&ouml;schwasserreservoirs und offene L&ouml;schteiche anlegen. Darunter befand sich auch der zugleich als R&uuml;ckhaltebecken f&uuml;r Regenwasser konzipierte L&ouml;schteich Warburger Stra&szlig;e / Peter-Hille-Weg. Er wurde ausgehoben von den Insassen des sog. Umschulungslagers &bdquo;Gr&uuml;ner Weg&ldquo;.

Grünebaumstraße

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<p>In unmittelbarer N&auml;he zum Gel&auml;nde der Universit&auml;t liegt die Gr&uuml;nebaumstra&szlig;e, deren Namen auf die im 19. Jahrhundert aus Geseke zugezogene Kaufmannsfamilie Gr&uuml;nebaum zur&uuml;ckgeht. Ihr geh&ouml;rte das Kaufhaus Steinberg &amp; Gr&uuml;nebaum am Rathausplatz,&nbsp;&nbsp;jetzt: Haus Gr&uuml;nebaum&nbsp;am selben Ort. Siehe auch den Beitrag &bdquo;Erinnerungsplakette Haus Gr&uuml;nebaum&ldquo; am Rathausplatz 7 in 33098 Paderborn.</p>

Emilie-Rosenthal-Weg

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<p>In der Paderaue liegt der Emilie-Rosenthal-Weg. Er m&uuml;ndet am s&uuml;d&ouml;stlichen Ortseingang von Schlo&szlig; Neuhaus in die Schlo&szlig;stra&szlig;e. Nur wenig weiter in Richtung Ortszentrum standen fr&uuml;her zu beiden Seiten der Stra&szlig;e die Anlagen und Geb&auml;ude der Neuh&auml;user M&uuml;hlenwerke, deren Inhaber bzw. Mitinhaber die Familie Rosenthal von 1873 bis 1939 war.

Padersteinweg

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<p>Der Padersteinweg erinnert an den Bankier und Kommerzienrat Emil Paderstein (1846-1929), den Inhaber des gleichnamigen Paderborner Bankhauses, Vorsteher der J&uuml;dischen Gemeinde, Stadtverordneten und gro&szlig;z&uuml;gigen F&ouml;rderer karitativer und gemeinn&uuml;tziger Zwecke.</p><p>Der Fu&szlig;- und Radweg durch die Paderaue verl&auml;uft parallel zur Pader, dem Fluss, auf dessen Namen die Familie zu Beginn des 19. Jahrhunderts bei der Wahl ihres Familiennamens zur&uuml;ckgegriffen hatte.</p>

Bahnhof Kasseler Tor

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<p>Die NS-F&uuml;hrung leitete im Laufe des Jahres 1941 die physische Vernichtung des europ&auml;ischen Judentums ein.&nbsp;Nachdem es schon 1939/40 zu systematischen Judenerschie&szlig;ungen in Polen und zu einzelnen gr&ouml;&szlig;eren &bdquo;Evakuierungen&ldquo;&nbsp;von Juden nach Polen gekommen war, begann im Herbst 1941 &ndash; von Berlin aus zentral gesteuert &ndash; die planm&auml;&szlig;ige Deportation der Juden aus dem Reichsgebiet in den Osten.

Bahnhof Paderborn Nord

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<p>Die NS-F&uuml;hrung leitete im Laufe des Jahres 1941 die physische Vernichtung des europ&auml;ischen Judentums ein.</p><p>Nachdem es schon 1939/40 zu systematischen Judenerschie&szlig;ungen in Polen und zu einzelnen gr&ouml;&szlig;eren &bdquo;Evakuierungen&ldquo;&nbsp;von Juden nach Polen gekommen war, begann im Herbst 1941 &ndash; von Berlin aus zentral gesteuert &ndash; die planm&auml;&szlig;ige Deportation der Juden aus dem Reichsgebiet in den Osten.

Erinnerungsplakette am Haus Grünebaum

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<p>Nachdem die Stadt Paderborn Ende der 1990er-Jahre an diversen denkmalgesch&uuml;tzten Geb&auml;uden Schrifttafeln aus Plexiglas mit Informationen zur Geschichte der Geb&auml;ude hatte anbringen lassen, initiierte die GCJZ 2001 eine solche Tafel f&uuml;r das ehemalige Kaufhaus Steinberg &amp; Gr&uuml;nebaum, Rathausplatz 7.

Gedenktafel am Reismann-Gymnasium am Reismannweg für jüdische Schüler

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<p>Im Schuljahr 2023/2024 hatte sich die Klasse 10a des Paderborner Reismann-Gymnasiums mit dem Thema &bdquo;Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung in OWL &ndash; damals und heute&ldquo; auseinandergesetzt. Ein Ergebnis ist eine mit Unterst&uuml;tzung des Stadtarchivs und der Gesellschaft f&uuml;r Christlich-J&uuml;dische Zusammenarbeit (GCJZ) entwickelte Gedenktafel (Bilder) am Schulgeb&auml;ude am Reismannweg.

Sally-Lennhoff-Gang

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<p>Der j&uuml;dische Kaufmann und gelernte Schneidermeister Simon (genannt Sally) Lennhoff (1871&ndash;1943) wurde am 22. Oktober 1987 posthum geehrt: Ein 32 Meter langer Fu&szlig;g&auml;ngerdurchgang von der Marktstra&szlig;e 8 zum Parkplatz des City-Service-Centers der Stadt Soltau tr&auml;gt seither seinen Namen &ndash; der Sally-Lennhoff-Gang.</p><p>Sally Lennhoff und seine Familie wurden Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung. Sein Gesch&auml;ft wurde w&auml;hrend der Reichspogromnacht im November 1938 zerst&ouml;rt.