Simon-Aron-Gang / Parkplatz City-Service-Center
<p>Der jüdische Viehhändler Simon Aron (1839-1926) war 43 Jahre lang als gewählter ehrenamtlicher Armenpfleger und als Bezirksvorsteher für die Stadt Soltau tätig. Zudem war er 1887 Mitbegründer der Soltauer Liedertafel. Er hat sein Vermögen der Stadt zur Erhaltung und Pflege des jüdischen Friedhofs am Böningweg vererbt. Das war bedeutend, da Friedhöfe jüdischer Gemeinden historisch oft gefährdet waren.
Fanny-Nathan-Straße
<p>Der Straßenname erinnert an Viette „Fanny“ Nathan (geb. am 2. April 1803 in Paderborn; gest. am 12. Juli 1877 in Paderborn). Fanny Nathan war eine deutsche jüdische Pädagogin und Wohltäterin. Sie gilt als Gründerin und langjährige Leiterin des Jüdischen Waisenhauses in Paderborn, das Kindern aus Westfalen und dem Rheinland Betreuung, Erziehung und schulische Bildung bot.
Jenny-Aloni-Weg
<p>Die bedeutende deutsch-israelische Schriftstellerin Jenny Aloni wurde am 7. September 1917 in Paderborn geboren und wuchs als Tochter jüdischer Eltern, des Kaufmanns Moritz Rosenbaum und seiner Ehefrau Henny, an der Bachstraße 2 auf.</p><p>Bereits als Jugendliche begann Jenny Rosenbaum zu schreiben.
Judenweg
<p>Die Herkunft der Bezeichnung ist unklar. </p>
Jühengasse
<p>Nach der um die Mitte des 17.Jh. dort ansässigen, aus Borgholz stammenden Familie von Juden, im Volksmund Jühen genannt.</p>
Michel-Nathan-Weg
<p>Der Fußweg, der den Gojenbergsweg mit der Justus-Brinkmann-Straße verbindet, trägt seit 2014 den Namen des jüdischen Unternehmers und Manufakturwarenhändlers Michael Nathan (geboren 1812). Er befindet sich in der Nähe zum jüdischen Familienfriedhof der Nathans und erinnert an das Wirken und die Geschichte dieser Bergedorfer Familie.</p>
Judenhof in Zell am Main
<p>In Zell am Main existierte von Anfang des 19. Jahrhunderts bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts eine kleine jüdische Gemeinde. Sie war geprägt von Wirken der Familie Rosenbaum, die hier eine Talmudschule einrichtete. Die Laubhütte (Sukka) im Judenhof ist das Symbol für ihr Schaffen und lässt sich seit 2014 besichtigen. </p><p>Mendel Rosenbaum (1782-1868) ist der bekannteste Akteur der ehemaligen jüdischen Gemeinde in Zell am Main.
Johanna-und-Willy-Brauer-Platz Berlin Karlshorst
Platz in Karlshorst benannt nach Johanna und Willy Brauer. Ein jüdisches Ehepaar, das viele Jahre in Karlshorst lebte und während der NS-Zeit jüdische Mitbürger*innen versteckte.
Geburtsdaten laut Schild: geb 1883 / gestorben 1944 und geboren 1875 / gestorben 1948
Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges
<p>Die jüdischen Mitbürger waren während der Kaiserzeit und der Weimarer Republik gut in das Gesellschaftsleben im Dorf integriert. Sie waren in den örtlichen Vereinen vertreten und bei der Feuerwehr engagiert. Kultusvorstand Samuel Eberhardt wurde in den Gemeinderat gewählt. Im Ersten Weltkrieg verloren aus der jüdischen Gemeinde Maßbach zwei Männer ihr Leben.
Joseph-Ben-Issachar-Süßkind-Oppenheimer-Platz
<p>In Erinnerung an Joseph Ben Issachar Süßkind Oppenheimer (1698 - 04.02.1738) erinnert im Herzen der Landeshauptstadt Stuttgart, parallel zur Haupteinkaufsstraße und in unmittelbarer Nähe zur ehemaligen Münzprägeanstalt ein Platz an Joseph Süßkind Oppenheimer. Nach umfangreichen Umbauarbeiten, mit welchen der Platz deutlich aufgewertet wurde, wird vorauss. ab Dezember 2024 auch ein Gedenkort an den Namensgeber des Platzes erinnern, der in Stuttgart Opfer eines Justizmordes wurde.</p>