Stolpersteine Siegmund und Betty Fischer
<p>Sigmund Fischer, geb. am 10. September 1879 in Usov (dt. Mährisch Aussee)/ Mähren, wohnhaft in Görlitz Inhaftierungsort: bis 13. Dezember 1938, KZ Sachsenhausen, Sammellager Tormersdorf, Deportationsziel: 30. August 1942, Ghetto Theresienstadt, ermordet am 15. Mai 1944 im Vernichtungslager Auschwitz<br /><br />Betty Fischer, geborene Zaduk, geb. am 05. Dezember 1881 in Görlitz/ Schlesien, wohnhaft in Görlitz Inhaftierungsort: Sammellager Tormersdorf, Deportationsziel: ab Breslau 30.
Stolpersteine Paul und Margarete Arnade
<p>Paul Arnade, geb. am 10.05.1874 in Görlitz/ Schlesien, wohnhaft in Görlitz Inhaftierungsort: Sammellager Grüssau u. Sammellager Tormersdorf, Deportationsziel: 30.08.1942, Ghetto Theresienstadt, Todesdatum/-ort: 14.12.1942, Ghetto Theresienstadt<br /><br />Margarete Arnade geborene Pinoff geb.
Kaufmann - Max Kaplan
<p>Im Jüdischen Adressbuch für Gross-Berlin - Ausgabe 1929/1930 - findet sich folgender Eintrag: Kaplan, Max, Kaufmann, W 50, Augsburger Straße 42.</p><p>Die Ansichtskarten sind vermutlich während eines Kuraufenthaltes in Bad Kissingen von Max Kaplan nach Hause an seine Frau und Tochter in Berlin geschickt worden.</p>
Justizrat - Hermann Makower
<p>Im Berliner Adressbuch aus dem Jahr 1884 findet sich alphabetischen Verzeichnis der Einwohner folgender Eintrag: - Makower H., Justizrath, Rechtsanwalt beim Landgericht I und Notar im Bezirk des Königl. Kammergerichts, Königstraße 7.</p>
Geschäftsreisender - Julius Frankenthal
<p>Julius Frankenthal wurde am 22. Dezember 1889 als Sohn des Kaufmann´s Leo Frankenthal und Ida Frankenthal,geb.Lindenfeld in Hamburg geboren.Er war verheiratet mit Huberta,geb. Kepler, geboren am 12. November 1890 in Aachen.Ihre Ehe galt als " Mischehe ". Das Ehepaar hatte einen Sohn - Kurt Frankenthal, geboren am 13. November 1917 in Ingolstadt. Julius Frankenthal (vermutlich die Familie) lebte von 1910 - 1934 in Ingolstadt.Ab dem 2. Mai 1934 dann in München, Lindenschmittstraße 52/1.Julius Frankenthal starb am 23.
Julius Ambrunn
<p>rückseitiger Text der Karte: Salzburg, den 15. Mai 1891. - Lieber Julius - Ich bereits befinde mich in Salzburg und bin bereits gesund und gut angekommen.Habt Ihr heute nachmittag geschlafen in der Schule, morgen ist meine Konfirmation und ich .....? .....? meine Sachen bekommen. Ich glaube auch für Dich etwas zu bekommen. Indem ich Dich und alle und auch Herrn Dr. und Frau Director herzlich grüße verbleibe ich dein treuer Freund Ignaz. - Schreibe bald.
Villa Arnade
<p>Auf einem weiten parkähnlichen Grundstück im Villenviertel der Görlitzer Südstadt steht die Villa Arnade die im Jahr 1916 von dem Architekten Robert Weber für den Görlitzer Lederwarenfabrikanten Ernst Arnade entworfen wurde.</p>
Villa Ephraim
<p>Die Villa am Ende der Goethestraße galt zur Zeit ihrer Entstehung als die schönste Görlitzer Jugendstil-Villa, erbaut 1909 für den Eisenhändler Martin Ephraim. Die Fertigstellung der Villa erfolgt nach Plänen des Architekten Professor Hugo Behr. Martin Ephraim war zu Lebzeiten einer der grössten Mäzene der Stadt, Stadtverordneter und Mitglied der niederschlesischen Handelskammer Görlitz/Breslau. Sein Leben endete 1944 in Theresienstadt.</p>
Hildegard Burjan Geburtshaus
<p>Im Haus, Elisabethstraße 36 in Görlitz wurde Hildegard Burjan als Hildegard Lea Freund 1883 geboren und lebte dort einige Jahre mit ihrer Familie. Der Vater hatte im Erdgeschoss ein Geschäftslokal eingerichtet.</p><p>Am 4. Oktober 1919 gründete Hildegard Burjan die Caritas Socialis als Gemeinschaft von Frauen in der Kirche. Hildegard Burjan (1883 – 1933) war verheiratet, Mutter, Akademikerin mit wachem Blick für gesellschaftliche Entwicklungen.
Mira Lobe Geburtshaus
<p>Am Geburtshaus der österreichischen Kinder- und Jugendbuchautorin Mira Lobe in Görlitz auf der Struvestrasse 9 ist eine Gedenktafel enthüllt. Anlass dafür war der 100. Geburtstag der Schriftstellerin, die am 17. September 1913 als Hilde Miriam Rosenthal in der Neißestadt zur Welt kam.