Wohnhaus von Beate Goldmann
<p>Hier wohnte Beate Goldmann, Verh. Voremberg, Jg. 1921<br />unfreiwillig verzogen<br />1936 Frankfurt<br />Flucht 1938<br />England<br />1940 USA</p>
Albert Sicherer (Viehhändler)
Hertha Neufeld
Hertha Neufeld wurde am 14.1.1886 in Berlin geboren und starb am 16.1.1975 in London. Sie war die jüngere Schwester der berühmten Sozialarbeitspionierin Siddy Wronsky. In Berlin, wo sie bis 1938 lebte, war sie Geschäftsführerin der "Jüdischen Kinderhilfe e.V." (Auguststraße). Diese war nach dem Ersten Weltkrieg gegründet worden, um Einwander:innen aus osteuropäischen Ländern und ihren Kindern zu helfen. Neufeld entwickelte eine Vielzahl von Angeboten, insbesondere in den Bereichen Gesundheit und Bildung.
Mirjam Rosenstein
Mirjam Wolff-Rosenstein (geb. Rosenblum) wurde am 3.3.1911 in Berlin geboren. Ihre Mutter war Gertrud Rosenblum-Rosenthal (geb. Vogelsdorff), die Direktorin eines Unternehmens war. Gertrud wurde von den Nazis nach Riga deportiert und am 9.5.1945 ermordet. Gertruds zweiter Ehemann war Erich Rosenthal, der zusammen mit ihr deportiert wurde. Mirjams Vater war Hermann Rosenblum, und ihre Geschwister waren Alexander Rosenblum und Eva Thea (Chava) Perls. Alle drei Kinder besuchten die Oberschule. Mirjam besuchte eine Realschule in Berlin und verließ diese 1928.
Jehudith Ish-Tov Livnat
Jehudith (Hertha) Löwenthal Ish-Tov Livnat wurde am 24.11.1906 in Heidelberg (Schildberg) geboren. Nach einer Ausbildung zur Sozialarbeiterin an der Sozialen Frauenschule in Berlin-Schöneberg (1927/29), studierte sie an der Akademie für soziale und pädagogische Frauenarbeit. Beide Einrichtungen wurden von der Sozialarbeitspionierin Alice Salomon gegründet. Anschließend war sie in der jüdischen Gesundheitsfürsorge tätig und spezialisierte sich auf die Betreuung von Familien bei den städtischen Sozialämtern.
Hilde Hochwald
Hilde Alexander-Katz (geb. Hochwald) wurde am 12.12.1902 in Berlin geboren und starb 1992 in Haifa. Sie begann ihre Karriere als Kindergärtnerin für außerehelich geborene Kinder. Nach dem Studium an der an der Sozialen Frauenschule in Berlin Schöneberg (1927-1929) war sie in einem jüdischen Waisenhaus, in einem 'Kinderlandheim' und im jüdischen Kinderfürsorgeamt tätig und hatte diverse leitende Tätigkeiten als Kindergärtnerin und in der jüdischen Wohlfahrtsschule inne.
Dr. Emmy Wolff
Emmy Wolff wurde am 25. Dezember 1890 in Bernburg an der Saale als das älteste von drei Kindern einer jüdischen bürgerlichen Familie geboren. Nach dem Besuch einer Höheren Töchterschule und eines Mädchenpensionats studierte sie von 1915 bis 1918 an der Hochschule für Frauen in Leipzig Sozial- und Rechtswissenschaften. In München und Frankfurt am Main setzte sie nach dem Ersten Weltkrieg ihr Studium fort und erlangte 1922 das Diplom für Sozial- und Verwaltungsbeamte. Zwei Jahre später promovierte sie in Frankfurt zum Thema: „Ein Mädchenclub und der Herkunftskreis seiner Mitglieder […].”
Dr. jur. Max Ellinger
<p>Im Münchner Adressbuch 1893 findet folgender Eintrag: Ellinger Salomon, (S.Ellinger) Agent,- und Commissions-Geschäft, Karlstraße 25/2. - Max Ellinger wurde am 12.Oktober 1875 in München geboren. Seine Eltern waren der Münchner Kaufmann Salomon Ellinger und Karolina Ellinger, geb. Koch. Max Elinger war Rechtsanwalt. 1898 promovierte er in Erlangen und erhielt 1902 seine Zulassung zur Anwaltschaft. Dr. jur.Max Ellinger und Jacob Goldschmidt betrieben zusammen in Sozietät eine Kanzlei in der Neuhauser Straße. Am 14.
Dr. jur. Leo Koref
<p>Leo Koref wurde am 30. Januar 1876 in Rawitsch (Rawicz) geboren.Sein Vater der Provinzial-Rabbiner Dr. Markus Koref,geb. am 15.Juli 1833 in Prag (zuletzt tätig in Hanau) und Recha Koref, geb. Fleischhauer,geb.