Jurist,Justizrat - Otto Magnus
<p>Im Adressbuch der Stadt Braunschweig aus dem Jahr 1871 findet sich folgender Eintrag: Magnus Otto, Dr. jur., Advocat - Anwalt, Damm 18 - von Ostern ab - Am Bruchthore 4a. - Im Adressbucbuch Braunschweig aus dem Jahr 1900: Magnus Otto, Dr. jur., Justizrath, Rechtsanwalt, Wolfenbüttlerstraße 3 (Campestraße). - Otto Magnus wurde am 23. November 1836 in Braunschweig geboren. Die Eltern waren der Arzt Dr.
Alfred Mamroth
<p>geb.: 8.12.1874 in Berlin</p><p>Jura-Studium in Freiburg u. Berlin, Numismatiker</p><p>1909 verheiratet, ein Kind</p><p>Dez. 1910 Ernennung zum Amtsrichter in Wusterhausen/Dosse</p><p>1914-1918 Frontsoldat im I. Weltkrieg</p><p>Jun. 1919 Ernennung zum Amtsgerichtsrat in Wusterhausen/Dosse</p><p>Apr. 1934 Berufsverbot und Versetzung nach Berlin, geschützt aufgrund seiner Einstufung als "Mischling"</p><p>1939-1945 wohnhaft in Berlin-Pankow</p><p>Jan.
Gertrud Blank
Gertrud ("Trude") Sara Blank wurde am 15.2.1892 in Hannover geboren und starb 1981 in Tel Aviv. Sie war die Tochter von Sophie und Ely Blank. Ely war ein Kaufmann und Fabrikant. Gertrud wuchs bei ihrer Tante Emilie Levy auf, die um 1911 starb. Eines ihrer vielen Geschwister war Paula Blank, mit der sie später in Tel Aviv lebte.
Familie Joseph Salomon
<p>Der Kürschner Joseph Salomon, am 21.4.1866 in Neustadt bei Pinne geboren, heiratete 1889 in Berlin die Schneiderin Emilie Charlotte Auguste Koeppen. Schon kurz nach der Hochzeit kam am 13.3.1890 der erste Sohn, Martin Franz, zur Welt. Am 11.1.1894 folgte dann Alfred Leopold.</p><p>1935 kaufte Josef Salomon ein Mietshaus in Berlin-Wilmersdorf, Nassauische Str.36, das er drei Jahre später zwangsversteigern musste. Am 12.3.1943 nahm er sich in seiner Wohnung in der Prenzlauer Allee das Leben.
Familie Jules Hepner
<p>Der russische Kaufmann Joel/Jules Hepner (1872-1938) kaufte 1921 ein Haus in Berlin-Charlottenburg, Schillerstr.9, in dem er bis Mitte 1933 mit seiner Familie wohnte. Er stammte aus Bialystok, wohnte aber schon als junger Mann mit seiner Frau Poline, geborene Essmann (1867-1925) in Kiew, wo ihre Kinder auf die Welt kamen. In den Wirren des russischen Bürgerkrieges floh er, ein wohlhabender Zuckerhändler, aus der Ukraine.
Adolph Wassermann
<p>Im Nürnberg - Fürther Industrie Almanach 1. 1870 findet sich folgender Eintrag: Wassermann Adolph, Kaufmann, Nürnberger Manufakturgegenstände en gros, Lager in Pfeifenwaaren, Rosengasse 19. - Die Postkarte ist adressiert an die Gebrüder Silbermann in Hausen, die dort eine Porzellanfabrik betrieben, in der u.a. Pfeifenköpfe gefertigt wurden. - Adolf Wassermann wurde am 19. Juli 1844 in Zirndorf geboren. Die Eltern waren der aus Roth am Sand stammende Max Wassermann und Rosette, geb. Krailsheimer.
Rabbiner - Dr. Paul Rieger
<p>Im Braunschweigischen Adreßbuch für das Jahr 1922 findet sich folgender Eintrag: Rieger Paul, Dr., Landesrabbiner, Steinstraße 4. - Die Postkarte wurde geschrieben von der Frau des damaligen Landesrabbiners Dr. Paul Rieger in Braunschweig. Auf der Karte kündigt Sie das geplante Eintreffen ihres Gatten auf den 2. März um 2 Uhr 50 in Hameln an. Empfänger der Karte war ein Herr J. Bachrach in Hameln.
Israel Hoffmeyer
<p>Im Adressbuch der Stadt Warburg aus dem Jahr 1909, Seite 37 findet sich folgender Eintrag: Hoffmeyer Israel, Agent, Warburg, Mittelstraße (Neustadt) 7. - 1902 bildeten David Bachmann und Israel Hoffmeyer den Gemeindevorstand der Jüdischen Gemeinde von Warburg.</p>
Familie Perlstein
<p>Hier wohnte:</p><p>1) David Perlstein (geboren 1864), deportiert 1942, ermordet in Riga</p><p>2) Henny Perlstein (geboren 1897), deportiert 1942 Riga, ermordet in Stutthof</p><p>3) Mathilde Perlstein, geb. Heimbach (geboren 1876), deportiert 1942, ermordet in Riga</p>
Familie Seelig
<p>Hier wohnte:</p><p>1) Meta Seelig, geb. Steinweg (geboren 1899), deportiert 1941, ermordet in Riga 1943</p><p>2) Kurt Seelig (geboren 1933), deportiert 1941, ermordet 2. November 1943 in Riga.</p><p>3) Paul Seelig (geboren 1927), deportiert 1941, Riga, ermordet November 1943 in Riga</p><p>4) Reinhold Seelig</p>