Alfred Goldfisch

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<p>Alfred Goldfisch wurde am 2. Juni 1874 in Stuttgart geboren. Seine Eltern waren der Ulmer Textilkaufmann Hermann Goldfisch und seine Frau Johanna, geb. Wartenberg. Alfred Goldfisch war Prokurist der Aufh&auml;user-Bank in M&uuml;nchen. Am 06 November 1905 heiratete Alfred Goldfisch die am 19. Oktober 1879 in Laupheim geborene Frieda Heumann. Am 1. Juni 1918 zog das Paar von Wiesbaden nach M&uuml;nchen. Am 27.April 1938 wurde Alfred Goldfisch in eniem Verfahren des &quot; Verdachts der Rassensch&auml;ndung &quot; zu 1 Jahr und 3 Monaten Zuchthaus verurteilt.

Stadtmuseum Münster

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<p>Das Stadtmuseum M&uuml;nster zeigt auf 2.500 qm 1200 Jahre Stadtgeschichte. Selbstverst&auml;ndlich werden auch die j&uuml;dischen Mitb&uuml;rger:innen an den Punkten, an denen wir Zeugnisse ihres Lebens in der Stadt M&uuml;nster besitzen, in der Schausammlung des Museums ins Bild gesetzt.</p>

Fein-Fleischwarenhandlung- und Fabrik - Samuel Breslauer

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<p>Im Berliner Adressbuch - Ausgabe 1876 findet folgende Eintr&auml;ge: Samuel Breslaer, Fein-Fleischwaarenhandlung- und Fabrik, Klosterstr. 91, Pt. u. I. E., Inh. Samuel Breslauer&nbsp;</p><p>- Lachmann D., Rentiere, Hohenzollernstr. 3.</p><p>Text der R&uuml;ckseite - Berlin, den 2. Nov. 76&nbsp; -&nbsp; Seien Sie so freundlich und schicken Sie uns morgen Freitag Nachmittag 2 1/2 Pfund Rindfleisch&nbsp; - D. Lachmann, Hohenzollernstr. 3</p>

Villa Quarch - heute Villa Arite

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<p>Die Villa wurde um 1850 vom j&uuml;dischen Pelzh&auml;ndler Edmund Wilhelm Quarch (Rauchwarenzurichterei und F&auml;rberei R&ouml;diger &amp; Quarch GmbH- Leipzig) errichtet und genutzt. Rauchwarenzurichterei und F&auml;rberei R&ouml;diger &amp; Quarch wurde 1843 gegr&uuml;ndet und zu Beginn des I. Weltkrieg durch die Firma Thorer &amp; Co. &uuml;bernommen.</p>

Residenz Bleichröder

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<p>Im Jahre 1908 wurden die&nbsp;neobarocke&nbsp;Villa und die&nbsp;Remise&nbsp;von Hans von Bleichr&ouml;der als Sommersitz der j&uuml;dischen Bankiersfamilie Bleichr&ouml;der errichtet.</p><p>Die Bank Bleichr&ouml;der, 1860 als erste Adresse in der Emission von Staatsanleihen bekannt, wurde von Gerson von Bleichr&ouml;der gef&uuml;hrt. Mit dem K&ouml;lner Bankhaus Sal. Oppenheim finanzierte er Eisenbahnstrecken und die Industrie.

Alter Friedhof im Johannistal

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Der Alte Jüdische Friedhof im Johannistal entstand 1814 auf Initiative von jüdischen Messebesuchern aus dem galizischen Brody. Er war der erste jüdische Friedhof in Leipzig. Bis 1864 fanden Beerdigungen auf dem Gelände statt. Ab 1864 nutzte man den neu errichteten Friedhof in der Berliner Straße. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde der Israelitischen Gemeinde zu Leipzig der Pachtvertrag zum Friedhofsgrundstück gekündigt und das Gelände im Jahr 1937 geräumt. Insgesamt waren auf dem Alten Jüdischen Friedhof im Johannistal um die 385 Personen begraben.