Jüdischer Friedhof Sachsenhagen
<p>Der jüdische Friedhof mit 52 Gräbern auf einer Fläche von 1245 qm liegt östlich der Stadt etwas versteckt im Dühlholz. Der Friedhof in Sachsenhagen besteht am heutigen Standort schon seit der Mitte des 18. Jahrhunderts. In Sachsenhagen sind Juden seit Anfang des 17. Jh. nachweisbar. Zu der Gemeinde gehörten auch die Juden aus dem benachbarten Dorf Bergkirchen (Schumburg-Lippe). 1823 bestand die jüdische Gemeinde Sachsenhagen aus 16 Männern, elf Frauen und 20 Kindern. Sachsenhagen hatte auch eine Synagoge.
Jüdischer Friedhof in Ermsleben
<p>Über die Geschichte des jüdischen Friedhofes in Ermsleben ist wenig bekannt. Er wurde in der NS-Zeit und danach zerstört, abgeräumt und anderswo verbaut. Er ist an einer Seite mit einer Mauer und ansonsten mit einem Zaun umgeben. Das Gelände ist eine Rasenanlage. Ein Gedenkstein aus der Zeit der DDR erinnert an die in der NS-Zeit ermordeten Juden.</p><p>Der Friedhof liegt an der Kreuzung Meisdorfer Straße / Pechhüttenweg am Rande der Stadt, neben dem ehemaligen Gaswerk.</p>
Jüdischer Friedhof Coppenbrügge
<p>Noch vor den Novemberpogromen im Jahr 1938 trieb der Ortsbürgermeister von Coppenbrügge, Friedrich Beckmann, die Beseitigung des jüdischen Friedhofes voran. 1935 ersuchte er den Landrat des Kreises Hameln-Pyrmont den Friedhof schließen zu lassen.</p><p>Landrat Helmut Lambert griff die Anregung des Ortsbürgermeisters sofort auf und bat den hannoverschen Regierungspräsidenten um Genehmigung.
Bisperode - jüdische Ehegattensteine (Coppenbrügge)
<p>In Bisperode lebte um die Jahundertwende nur eine jüdische Kaufmannsfamilie. Für die Einrichtung eines jüdischen Friedhofes gab es deswegen keinen zureichenden Anlass. Das Ehepaar Spiegelberg wurde auf dem christlichen Friedhofes in Randlage bestattet. Die kleine Familiengrabstelle war einst mit einem gusseisernen Zaun umgeben und grenzte sich somit deutlich von den christlichen Gräbern ab.</p><p> </p><p> </p>
Stallungen von Familie Thalheimer
Albert Sicherer (Viehhändler)
Synagoge Frille
Hertha Neufeld
Hertha Neufeld wurde am 14.1.1886 in Berlin geboren und starb am 16.1.1975 in London. Sie war die jüngere Schwester der berühmten Sozialarbeitspionierin Siddy Wronsky. In Berlin, wo sie bis 1938 lebte, war sie Geschäftsführerin der "Jüdischen Kinderhilfe e.V." (Auguststraße). Diese war nach dem Ersten Weltkrieg gegründet worden, um Einwander:innen aus osteuropäischen Ländern und ihren Kindern zu helfen. Neufeld entwickelte eine Vielzahl von Angeboten, insbesondere in den Bereichen Gesundheit und Bildung.