Wohnhaus der Familen Loewy und Strumpfner

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Hier wohnte zwischen 1932 und 1942 die Familie Loewy (auch: Löwy): Georg Walter (bis 1938), Käthe (geb. Strumpfner) und Renate.

Außerdem wohnte hier die Famile Strumpfner zwischen 1906 und 1942: Bruno (bis 1932) und Hedwig (geb. Stern). Hewdig führte von 1931 bis 1938 ein Geschäft für Herren- und Damenkonfektion. 

Schuhgeschäft Nathan Dannemann

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Beim Novemberpogrom 1938 wurden die noch vorhandenen jüdischen Geschäfte und zahlreiche Wohnungen jüdischer Familien und Einwohner durch SA-Leute und anderen Nationalsozialisten überfallen. Die Wohnungs- und Ladeneinrichtungen wurden zertrümmert, viele der jüdischen Einwohner misshandelt. Die jüdischen Männer wurden verhaftet und später in das KZ Buchenwald verbracht. Hier verstarb Nathan Dannemann an den Misshandlungen.

Bekleidungsgeschäft der Familie Rotholz

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Nach dem Handbuch der jüdischen Gemeindeverwaltung von 1924/25 gehörte zur jüdischen Gemeinde in Altenburg auch die in Eisenberg lebenden jüdischen Familie Ludwig und Alma Rotholz, die seit ca. 1910 in Eisenberg ein Bekleidungsgeschäft betrieb (Steinweg 6). Nach dem Tod ihres Mannes (Ludwig Rotholz, +21.2.1912) zog Alma Rotholz mit ihrem Geschäft in das Eckhaus Marktgasse 2.

Synagoge Klaubergasse (Usingen)

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Eine Synagoge war in Usingen bereits Anfang des 19. Jahrhunderts vorhanden, wobei es sich vermutlich um einen Betraum in einem der jüdischen Wohnhäuser gehandelt hat. 1852 wurde eine neue Synagogen- und Kultusordnung erlassen. 1877 war die Synagoge in einem so baufälligen Zustand, dass sie nicht mehr renoviert werden konnte.