Walter Guttmann
<p>Walter Guttmann wurde 1887 in Sopot geboren, übernahm 1912 die Buchhandlung Paul Neff in Stuttgart und war eine bedeutende Persönlichkeit im Kulturleben der 1920er Jahre. Seine jüdische Herkunft führte in der NS-Zeit zu erheblichen Einschränkungen und schließlich zur Deportation und Ermordung 1942.</p><p>Ausführliche Biografie: siehe Link</p>
Wohnhaus der Witwe Gottschalk
<p>Außer für Ida Gottschalk, geborene Leeser, sind vor dem Haus Alte Dorfstraße 13 auch zwei Stolpersteine für ihre Töchter Herta Hirsch und Rosa Israel verlegt.</p>
Wohnung für Familie Sussmann
Wohnhaus Familie Jasser
<p>Am 23.1.1901 wurde Irma Jasser als Tochter von Jacob Leeser und Hermine Hecht in Rosbach geboren. Ihre Eltern betrieben das erste jüdische Textilgeschäft in Rosbach. Irma erlernte in Köln den Beruf der Hut- und Putzmacherin, wohl in der Filiale des in Düsseldorf ansässigen Damenhutgeschäfts von Benno und Sybilla Leeser. 1925 heiratete sie den kurzzeitig in Köln arbeitenden jüdischen Kaufmann Hugo Kaminka.
Wohnhaus Julius Seligmann
Cilly Lammfromm
<p>Die Postkarte wurde geschrieben ( Text I ) von Jonas Lammfromm, Sohn von Israel Lammfromm und Cilly Lammfromm und ( Text II ) von Dora Lammfromm, Frau von Jonas Lammfromm und Schwiegertochter von Cilly Lammfromm. - Text I - Heidelberg, 25.Mai 1933 - Meine Lieben ! Euch bei bestem Wohlsein schätzend, sind auch wir wohlauf. Auch ich erwarte wieder Nachricht von Euch. Von Wilhermsdorf hören wir fleißig und sind wir alle froh, wenn wir z.G.
Jonas Lammfromm
<p>Jonas Lammfromm wurde am 18.Oktober 1892 in Buttenwiesen geboren.Seine Eltern waren Israel Lammfromm und Cilly Lammfrom,geb.Graf von Buttenwiesen.Jonas Lammfromm war verheiratet mit Dora Lammfromm,geb.Grünbaum,geb.am14.Mai 1897 in Wilhermsdorf,Tochter von Meier und Rosa Grünbaum,geb.Neu.Jonas und Dora Lammfromm hatten einen Sohn, - Alfred,geb.am 17.April 1921 in Wilhermsdorf.Nach einer kaufmännische Ausbildung an der Handelsschule („Metall und Eisen, Textilien“) arbeitete Jonas Lammfromm als Kaufmann in München.Im 1.
Prof. Dr. der Physiologie - Isidor Rosenthal
<p>Isidor Rosenthal wurde am 16. Juli 1836 in Labischin (Łabiszyn) als Sohn des jüdischen Landarztes Samuel Rosenthal geboren.Von 1846 bis 1855 besuchte Isidor Rosenthal das Gymnasium in Bromberg. 1855 immatrikulierte er sich an der Friedrich-Wilhelm-Universität in Berlin. Während dieser Zeit wohnte Isidor Rosenthal bei seinem Bruder Ludwig Rosenthal in der Friedrichstraße Nr.153 a. Bereits 1859 erfolgte seine Promotion an der Universität Berlin.
Wohnhaus Familie Philippson
<p>Alfred Philippson (1864 - 1953) ist jüngster Sohn des Rabbiners und Schriftstellers Ludwig Philippson mit seiner 2. Frau Mathilde. Ludwig Philippson (1811- 1889) war mit dem Eintritt in den Ruhestand am 1. Mai 1862 nach Bonn gezogen. Sein mit 51 Jahren vorgezogener Ruhestand lag in einem Aufgenleiden begründet, die zur fast vollständigen Erblindung führte.
Familie Schönewald und Familie Kosses
<p>Erinnert werden soll an die Schicksale der jüdischen Familien Schönewald und Kosses, die vor und während der NS-Zeit in der Bachstraße 9 in Paderborn lebten. Jakob Schönewald erwarb 1907 das Haus, das später von seinem Sohn Dagobert übernommen wurde. Die Familie Schönewald wurde 1941 nach Riga deportiert, wo nur Selma Schönewald das Ghetto überlebte.