Synagoge Berkach
Zunächst war vermutlich ein Betsaal vorhanden. 1852 werden eine "alte Synagoge" und eine Schule erwähnt. Sie befanden sich im unmittelbaren Umfeld des alten jüdischen Wohngebietes (beim Zehnthof). 1854 wurde eine neue Synagoge mit einem daneben stehenden Schulhaus erbaut und noch im selben Jahr feierlich eingeweiht. Die jüdische Gemeinde musste für den repräsentativen Bau etwa 7.000 Gulden aufbringen. In der jüdischen Schule wurden um 1860 45 Kinder unterrichtet. In der Synagoge stand ein Toraschrein mit sechs Torarollen. Beim Novemberpogrom 1938 blieb die Synagoge unzerstört.
Synagoge Bauerbach (Grabfeld) mit Schulraum (1892 - um 1930)
Im 18. Jahrhundert wurde ein Betsaal im Bereich des sogenannten "Judenbaus" eingerichtet. Die Synagoge ist unter Nr. 12 im … historischen Plan von Bauerbach eingetragen.
Synagoge (Barchfeld)
Im 18. Jahrhundert wurde eine erste Synagoge erbaut, über die nichts weiteres bekannt ist. Sie war um 1840 zu klein geworden, sodass 1844/45 eine neue erstellt wurde, die am 19. September 1845 eingeweiht worden ist. 1879 wurde ein Teil des Gebäudes durch einen Brand zerstört. Doch musste nicht das ganze Gebäude erneuert und die Synagoge am 20. August 1880 wieder eingeweiht werden. In der Zwischenzeit betete man in einem gemieteten Raum. 1904 und 1907 wurde die Synagoge modernisiert, im letzteren Jahr fand die elektrische Beleuchtung Einzug. 1922 erneuerte die Gemeinde das Synagogendach.
Synagoge von Bad Langensalza
Im Mittelalter gab es eine Synagoge auf dem Grundstück Judengasse 4 (wahrscheinlich heutige Jüdengasse). Sie ist nicht erhalten.
Synagoge (Aschenhausen)
Zunächst war vermutlich ein Betsaal in einer der jüdischen Wohnungen eingerichtet. 1738 wurde ein Pferdestall an der Nordseite des Schlosses zu einer ersten Synagoge umgebaut. Dafür war der Ortsherrschaft eine jährlich Gebühr von 2 Talern Miete pro Gemeindemitglied zu bezahlen. Am 30. April 1841 brannte die Synagoge ab. Das in der Nähe stehende Backhaus war in Flammen aufgegangen, wodurch auch mehrere benachbarte Gebäude, unter anderem die jüdische Schule mit der Lehrerwohnung zerstört worden waren. Fast 100 Jahre diente dieses Gebäude der jüdischen Gemeinde als religiöses Zentrum.
Synagoge (Arnstadt)
Die im Mittelalter vorhandene Synagoge stand nach einem Bericht von 1521 "in der Erfurtischen Straße, wo anitzo das Bartolomäische Hintergebäude ist' (gemeint: das Grundstück Erfurter Straße Nr. 17, Hinterhaus). Es handelte sich vermutlich um ein Steinhaus, das auch jüdischen Familien als Wohnung diente. Am 29. Dezember 1878 fand - nach einem Attentat und glücklicher Rückkehr des deutschen Kaisers - ein Dankgottesdienst statt. Lehrer Ehrlich hielt eine Ansprache, bei der es u.a. hieß: "Barmherziger Gott und Vater aller Menschen.
Synagoge Bethlehemstraße (Linz)
Hinweis von Prof. Bob Martens, TU Wien
Neue Synagoge (Erfurt)
Da die Jüdische Gemeinde Erfurts nach Ende des 2. Weltkrieges wieder anwuchs, stellte der Gemeindevorstand schon im Jahr 1946 an die Stadt Erfurt eine erste Anfrage zur Rückgabe des Grundstückes, auf dem bis 1938 die Große Synagoge gestanden hatte. Nach einem Ratsbeschluss vom 20. März 1947 erhielt die Gemeinde das Gelände zurück. Seitdem arbeitete man an Plänen zum Bau einer neuen Synagoge.
Synagoge Halle (Saale) - Humboldstraße
<p>1947 wurde die jüdische Nachkriegsgemeinde unter Leitung von Hermann Baden gegründet. Die 1894 errichtete Trauerhalle wird nach Umbaumaßnahmen seit 1953 als Synagoge genutzt, da die innerstädtische Synagoge im Nationalsozialismus zerstört und das Grundstück einer anderen Nutzung zugeführt wurde.</p><p>Am 09.10.2019 wurde ein antisemitischer und rassistischer Terroranschlag auf die Synagoge verübt.
Synagoge Potthofstraße (Hagen)
Juden lebten in Hagen laut schriftlichen Urkunden seit Anfang des 18. Jahrhunderts. Sie besaßen kein religiöses Zentrum, sondern beteten bis zum Jahr 1819 in verschiedenen privaten Häusern, wo unter anderem eine Synagoge und eine Schule in einem älteren Fachwerk untergebracht waren.
Erst im Jahr 1859 konnte die jüdische Gemeinde Hagen ihre neue Synagoge in der Potthofstraße einweihen. Vierzig Jahre später wurde das Gotteshaus umgebaut und wieder eingeweiht.