Jüdischer Friedhof (Schwaan)

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<p>Ein gro&szlig;er Teil des Friedhofes wurde in den 1960er-Jahren mit Wohnblocks &uuml;berbaut, nur wenige Grabsteine wurden geborgen und wieder aufgestellt. Dieser kleine Rest-Friedhof liegt an Lindenbruchstra&szlig;e, wenn man die Ortsmitte in Richtung Rostock verl&auml;&szlig;t, ist dies die erste Seitenstra&szlig;e links nach der Br&uuml;cke &uuml;ber die Beke. Er liegt am stra&szlig;enfernen Ende des Parkplatzes hinter dem letzten Wohnblock links (Hausnr. 39-41) auf einem kleinen H&uuml;gel.

Jüdischer Friedhof (Rossow)

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Das Dorf Rossow ist ein ehemaliges mecklenburgisches Territorium und diente im 18. Jahrhundert als ein lebhaftes Handelszentrum zwischen Mecklenburg und Preußen. Hier baten die jüdischen Bewohner um eine eigene Begräbnisstätte. Dies erfolgte dann auch im Jahre 1793. Für ein gering bevölkertes Dorf wie Rossow war der Anteil der jüdischen Bevölkerung sehr hoch. Die Bevölkerung war zu 20 % jüdisch. Dieser Umstand änderte sich später aber durch starke Abwanderung. Viele Juden in Rossow lebten bis in die 1860er vom Hausieren in der Gemeinde, wohl aber auch vom Schmuggel.

Föhrenwald, Lager für Jüdische Displaced Persons

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Im BADEHAUS von Waldram (früher Föhrenwald) ist Geschichte wie im Zeitraffer erlebbar: Ab 1940 errichteten die Nationalsozialisten im Wolfratshauser Forst eine Mustersiedlung für Rüstungsarbeiter. Gegen Kriegsende führte hier der KZ-Todesmarsch vorbei. Dann wurde Föhrenwald zu einem Lager für jüdische Displaced Persons, die den Holocaust überlebt hatten. Ab 1956 wurden meist katholische, kinderreiche Heimatvertriebene angesiedelt und der Ort in Waldram umbenannt. Bis heute finden sich hier Spuren dieser einzigartigen Migrationsgeschichte.