Wohnhaus Hermann Steinberg, Mitinhaber der Firma Steinberg & Meinhardt
Wohnhaus des Hermann Steinberg - Mitinhaber der Firma Steinberg & Meinhardt - und seiner Ehefrau Cläre geb. Samuelsdorf. Ulrich Moritz Leopold Steinberg trifft am 22. Juli 1938 mit der SS Washington in New York ein. Er wurde am 15.1.1915 in Essen geboren und beantragte die Einbürgerung in den USA am 31.7.1943. Er wechselte seinen Namen zu Ruchard Ulrich Steinberg.
Wohnhaus Spiegelstraße 56 (1886) mit Davidstern
<p>Das Hexagramm ist seit der Antike als - nicht ursprünglich jüdisches - Symbol für die Abwehr von Bösem bekannt. Der legendäre König David soll es auf seinem Schild getragen haben, und so erklärt sich auch die gängige Bezeichnung "Davidstern" oder eigentlich "Davidschild" (hebr. Magen David).</p><p>In Halberstadt finden sich - bis heute - gleich mehrere Häuser, deren Fassade mit einem Davidstern geschmückt ist. Seit dem ausgehenden 19.
Wohnhaus Max Martin Sigmund Heinemann, Dr. phil., Altphilologe, Verlagsbuchhändler, Lehrer
Dr. phil. Max Martin Sigmund Heinemann wurde als Sohn des Lehrers Adolf Heinemann und seiner Ehefrau Martha, geb. Bamberger, in Berlin geboren. Früh Waise, wurde er durch Verwandte mütterlicher seits, Inhaber der Tuchfabrik Tannenbaum, Pariser & Co. Luckenwalde, finanziell unterstützt, um Schule und Studium absolvieren zu können. Verheiratete war er seit April 1917 mit Mathilde Hermeter ( 2.7.1878 Rosenheim - 4.12.1943 Leipzig). Sie und ihre Tochter Anna Veronika (1896-1942) konvertierten im Februar 1917 zum jüdischen Glauben. Anna Veronika heiratete Dr. phil.
Wohnhaus von Moses und Fromet Mendelssohn
<p>Nach ihrer Hochzeit 1762 bezogen der berühmte Aufklärer und Wegbereiter der Haskala, Moses Mendelssohn, und seine Frau <a target="_blank" href="https://www.jewish-places.de/de/DE-MUS-975919Z/person/215c4c48-c642-465… Mendelssohn (geb. Guggenheim)</a> das Haus in der ehemaligen Spandauer Straße 68 (Ecke Karl-Liebknecht-Straße).
Wohnung - Dr. Siegfried Kirchheimer
Wohnhaus der Familie Birnbaum
Hier wohnte die Familie Birnbaum. Die Nationalsozialisten wandelten das Haus 1938 in ein "Judenhaus" um.
Nathan und Selma Rosenfelder
Ehem. Berend-Lehmann-Palais (1728)
Anfang des 18. Jahrhunderts ließ sich der Bankier und "Hoffaktor" Issachar Berend Lehmann (1661 in Essen geboren) ein barockes Stadtpalais in der Halberstädter Judenstraße erbauen. Durch sein diplomatisches Geschick war er an den absolutistischen deutschen Fürstenhöfen zu einigem Einfluss gelangt. Unter anderem verhalf er dem sächsischen Kurfürsten, August dem Starken, zum Erwerb der polnischen Königskrone.
Stolpersteine Cassell, Grün, Maybaum, Salomonski
vor dem Synagogen-Gedenkstein:
- HIER WIRKTE CURTIS CASSELL RABBINER JG. 1912 FLUCHT 1939 ENGLAND ÜBERLEBT
- HIER WIRKTE DR. IWAN JACOB GRÜN RABBINER JG. 1900 FLUCHT 1939 USA ÜBERLEBT
- HIER WIRKTE IGNAZ MAYBAUM RABBINER JG. 1897 FLUCHT 1939 ENGLAND ÜBERLEBT
- HIER WIRKTE DR. MARTIN SALOMONSKI RABBINER JG. 1881 DEPORTIERT 1942 THERESIENSTADT AUSCHWITZ ERMORDET 1944