Wohnort von Else Lasker-Schüler
Der Wohnort von Else Lasker-Schüler von 1924 bis 1933 im Hotel Sachsenhof.
Wohnhaus Joachim Gersmann
<h3>Gersmann als Wohltäter für die jüdische Gemeinde</h3><p>Der Verlust des Großteils seiner Familie durch die Nationalsozialisten prägte Gersmanns Bestreben nach Frieden und den Wunsch Menschen zu helfen stark. Während seiner Zeit als Offizier der US-Army arbeitete John Gersmann tatkräftig am Wiederaufbau Deutschlands, wobei ihm vor allem die Unterstützung der Kriegsflüchtlingen am Herzen lag, was ihm innerhalb der Gemeinde große Anerkennung verschaffte.
Jenny Schlesinger
Wohnhaus der Familie Marcus
Wohnhaus von Frieda Behrend
Frieda Behrend wurde am 16.7.1907 in Westpreußen als Frieda Schleimer geboren. Sie heiratete 1935 ihren Mann Wilhelm Behrend und zog deswegen in die Jablonskistraße 20 in Berlin Prenzlauer Berg. Ende 1938 verlor sie ihre Stelle als Damenhutmacherin (Putzmacherin) und musste ein Fünftel ihres gesamten Vermögens an den staat bezahlen und war bis 1941 arbeitslos. Von da an arbeitete sie in einem Elektrowerk als Zwangsarbeiterin. Nach dem Krieg suchte sie über die Zeitung ,,Der Weg" nach ihren sechs Geschwistern. Durch die Schwerarbeit im Elektrowerk konnte sie nie wieder voll arbeiten.
Familie Reinhardt
Frieda Plotke
Frieda Plotke wurde am 15.8.1898 in Berlin geboren. Ihre Eltern waren Hermann Lowitz und Marie-Elisabeth Lowitz. Sie heiratete mit 21 Jahren den Kaufmann Friedrich Plotke in Berlin (1919). Vier Jahre später wurde die Ehe wieder geschieden, zu dieser Zeit war sie arbeitslos. Ab 1941 erhielt sie ein Telefonverbot und durfte nicht mehr telefonieren (galt für alle Juden). Am 20.11.1941 sollte ihre Wohnung geräumt werden, bereits 5 Tage später erhiet sie den Brief zur "Evakuierung" von der Jüdischen Kultusvereinigung. Am 25.11.1941 nahm sich Frieda Plotke das Leben.
Wohnung von Siegbert (1919-43) und Lotte Rotholz (1923-43?)
Der 1919 geborene Siegbert Rotholz erhielt bereits 1938 einen Ausschließungsschein, der besagte, dass er nicht mehr zur Wehrmacht durfte, beziehungsweise musste. 1942 wurde er als Zwangsarbeiter in einer Bäckerei verpflichtet und erhielt im selben Jahr eine polizeiliche Erlaubnis den öffentlichen Personen Nahverkehr zu nutzen.
Diese Maßnahmen gegen jüdische Bürger ergaben sich aufgrund der Nürnberger Gesetze, vom 01.01.1936. Diese Gesetze besagten unter anderem, dass jüdische Bürger nicht mehr mit den öffentlichen Verkehrsmittel fahren dürfen und nicht mehr arbeiten durften.
Adolf Bandmann
Geboren am 19. März 1865, in Neustettin lebte der deutsche Staatsbürger Adolf Bandmann zusammen mit seiner christlichen Ehefrau Frieda Bandmann, geb. Richter, und Tochter Grete Bandmann in der Theklastraße 4a. Eingezogen zwischen 1935-1938, lebte er dort bis zu seiner Einlieferung ins Krankenhaus der jüdischen Gemeinde im Wedding am 28. April 1940. Er starb vier Tage später um 22:30 Uhr im Krankenhaus an Herzmuskelschwäche. Adolf besaß einen Doktortitel und führte bis zu seiner Rente den Beruf des praktischen Arztes aus.