Wohnhaus Familie Weinberg
Hier wohnte Julius Weinberg, Jg. 1873, Flucht 1939, England, überlebt
Hier wohnte Klara Weinberg, geb. Busack, Jg. 1878, Flucht 1939, England, überlebt
Hier wohnte Else Weinberg, Jg. 1900, Flucht 1939, England, überlebt
Wohnhaus Familie Elkan
Hier wohnte Erwin Elkan Jg. 1924 deportiert ermordet
Hier wohnte Helene Elkan Geb. Müller Jg. 1885 Deportiert 1942 Zamosc ermordet
Hier wohnte Siegmund Elkan Jg. 1882 Deportiert 1942 Zamosc ermordet
Wohnhaus Familie Selig
Hier wohnte Edith Selig, Jg. 1916, Flucht 1938, Palästina, überlebt
Hier wohnte Otto Selig, Jg. 1879, deportiert 1942, Zamosc, ???
Hier wohnte Elfriede Selig, Jg. 1893, deportiert 1942, Zamosc, ???
Hier wohnte Henriette Selig, Jg. 1884, deportiert 1942, Zamosc, ???
Hier wohnte Bernhard Selig, Jg. 1885, deportiert 1942, Theresienstadt, Auschwitz, ermordet
Hier wohnte Ruth Selig, Jg. 1915, Flucht 1938, Palästina, überlebt
Hier wohnte Hedwig Selig, Jg. 1895, deportiert 1942, Zamosc, ???
Wilhelm Wurzmann
Der Absender gibt auf der Rückseite der Karte in einer der letzten Zeilen noch den Hinweis auf Schawuot - " Es war hohe Zeit "
Schawout 5681 war am 12. Juni 1921 - drei Tage bevor der Schreiber die Karte schrieb.
Wohnung - Max Carlebach
Im Jüdischen Adressbuch der Stadt Frankfurt 1935 ( The 1935 Jewish Frankfurt Addressbook ) findet sich nachfolgender Eintrag - Carlebach Max, Kfm., Glauburgstr. ~7.
Dr. Wilhelm Edler von Kaan
Alex Stenschewski
Martin-Buber-Haus
<p>Das Haus an der Ecke Werlestraße/Graben in Heppenheim ist Ende des 19. Jahrhunderts erbaut worden. Im Jahr 1916 bezog es der Religionsphilosoph Martin Buber mit seiner Frau Paula, geb. Winkler, und seinen beiden Kindern, Rafael (geb. 1900) und Eva (geb. 1901). Die Familie wohnte hier zunächst für vier Jahre zur Miete, bevor Buber das Haus mit dem großen ummauerten Garten käuflich erwarb.
Max J. Abraham
Im " Jüdischen Adressbuch für Groß-Berlin 1929/30 " sind die Namen der Ende der 20er Jahre am Kurfürstendamm lebenden Juden aufgeführt
- mit dabei - Max Abraham, Kaufmann, Kurfürstendamm 181.
Wohnung - Dr. Johanna Philippson
Dr. Johanna Philippson (1887-1986) unterrichtete von 1912-1933 in den Fächern Deutsch, Geschichte und Englisch in öffentlichen Schulen. Bis 1933 war die Oberstudienrätin im Schulrat der Stadt Berlin. Von 1935-1939 unterrichtete Sie an jüdischen Gemeindeschulen. Auch als Frauenrechtlerin hervorgetreten, emigrierte sie 1939 nach England und unterrichtete hier Englisch für Flüchtlinge beim „Jewish Refugee Committee“. Nach dem Krieg veröffentlichte sie Arbeiten zur deutsch-jüd. Geschichte, zum Antisemitismus und zur Familiengeschichte.