Wohnung

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placeCat800
Kategorie
Wohnort
Solr Facette
Wohnort
Wohnort~Wohnung
Term ID
placeCat802

Wohnung der Familie Max und Margarete Dietsch / Dietzsch

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70

<p>In der Oststra&szlig;e 27 lebte 1929/30 Margarete Dietzsch (geb. Friedenstein, *13. November 1888). Sie stammte urspr&uuml;nglich aus Berlin und lernte w&auml;hrend ihres Studiums Max Dietzsch kennen. 1920 heirateten die beiden und zogen nach Greiz. Max Dietzsch, ein Kaufmann, &uuml;bernahm dort das Malergesch&auml;ft seines verstorbenen Vaters.<br />Am 02. Februar 1945 wurde Margarete Dietzsch &uuml;ber Leipzig nach Theresienstadt deportiert. Der Transport trug die Nummer XVI / 5 und Frau Spaleck wurde die Kennnummer 168 zugewiesen.

Wohnung der Familie Baruch Reisler (1937-1938)

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70

<p>1937 zog die Familie Reisler (Vater Baruch und seine Kinder Max, Erna und Arno) von der Marktstra&szlig;e 6 in die Wilhelm-Frick-Stra&szlig;e 7.<br />Am 28. Oktober 1938 wurden Baruch Reisler und seine S&ouml;hne unerwartet aus Jena zwangsausgewiesen und im Rahmen der &quot;Polenaktion&quot; nach Polen deportiert - unbekannt ist, ob sie vorher von Greiz nach Jena gezogen waren oder ob sie von Greiz aus &uuml;ber Jena deportiert wurden.

Wohnung der Familie Baruch Reisler (1934-1937)

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60

<p>Seit 1934 lebte Baruch Reisler (*18. August 1894 in Bolechiw [poln.: Bolech&oacute;w, dt.: Bolechau]) mit seinen drei Kindern Max (*05. M&auml;rz 1910), Erna (*13. Mai 1912) und Arno (*21. Juli 1919) in der Marktstra&szlig;e 6.<br />Nach dem Tod von Frau Reisler zog die Familie von Gera nach Greiz, wo bereits die verwandte Familie Wiesenthal lebte. Baruch Reisler er&ouml;ffnete eine Schnellbesohlanstalt in der Marktstra&szlig;e 6.</p>

Wohnung der Familie Karl (Chaskel) und Marie (Miriam) Wiesenthal

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70

<p>In der Br&uuml;ckerstra&szlig;e 10/12 lebte in den 1920er-Jahren die Familie Wiesenthal. Dazu geh&ouml;rten der Vater Karl (Chaskel) Wiesenthal, seine Frau Marie (Miriam, *1898) und ihre gemeinsamen Kinder Josef (*1923), Hella (*1924) und Lily (*1932).<br />Karl Wiesenthal wurde 1895 in Galizien geboren. 1913 kam er nach Greiz und ging 1914 im Kaiserlich-K&ouml;niglichen Infanterieregiment an die Front. Gegen Ende des Krieges kam er in italienische Kriegsgefangenschaft und wurde sp&auml;ter in ein franz&ouml;sisches Kriegsgefangenenlager gebracht.

Wohnung der Familie Moritz und Irene Recher

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<p>In der Br&uuml;ckenstra&szlig;e 14 lebten 1934/37 Moritz (*1898) und Irene Recher (geb. Gr&uuml;nberg, *1901) mit Frau Gr&uuml;nberg, Irenes Mutter. Moritz Recher war 1916 Soldat im Ersten Weltkrieg und verbrachte anschlie&szlig;end 25 Monate in italienischer Kriegsgefangenschaft. Die Rechers besa&szlig;en in Zwickau ein Schuhgesch&auml;ft und zogen nach Greiz, um hier ebenfalls ein Schuhwarengesch&auml;ft zu er&ouml;ffnen.

Boxberg’sches Palais, Wohnung von Wolf Eibeschütz

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100

<p>&bdquo;Naumanns Haus, hinter dem Seethore, ein steinern sehr zierliches Geb&auml;ude, 1750 im Itali&auml;nischen Geschmack erbaut, mit guter Bildhauerarbeit geschm&uuml;ckt. [...] Es hat einen vortrefflichen Garten, den sein jetziger Besitzer Jude Eibesch&uuml;tz auf eine splendide Art versch&ouml;nern und mit Statuen, Grotten, Fontainen, Teich und Sommerpallais schm&uuml;cken l&auml;&szlig;t. [&hellip;] Es ist elf Fenster lang, davon sich aber f&uuml;nf als ein doppelter Vorsprung vorw&auml;rts in die Runde schweifen.

Alexander und Lydia Hirschfeld

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<p>Alexander Hirschfeld, geboren am 5. Juni 1887 in Tolkemit, Kreis Elbing in Ostpreussen war verheiratet mit Lydia Hirschfeld, geb. Petzall, geboren am 21. Juli 1891 in Bischofsburg in Ostpreussen. Das Ehepaar hatte eine Tochter, Anneliese, geboren um 1920. Alexander Hirschfeld war &nbsp;Mitinhaber des Textilgesch&auml;fts Petzall am Markt 31/35 in Bischofsburg und wohnte in der Perbandtstra&szlig;e zur Miete. Lydia Hirschfeld wurde am 15.8.1942 von ihrer Wohnung Berlin-Charlottenburg, Sybelstr. 60, mit dem &quot;18. Osttransport&quot; nach Riga deportiert.