Familie Arndt
<p>1943 taucht die jüdische Familie Arndt an verschiedenen Orten unter. Der Sohn Joachim Arndt versteckt sich in der Fabrik Max Köhler. Dort lebt er in einer kleinen Ecke hinter einem Schrank. Er lebte dort eineinhalb Jahre alleine. Im Februar 1945 kommen Schwester und Mutter hinzu. Ein wenig später kommen auch 3 weitere Personen dazu. Jetzt leben sechs Menschen in dieser kleinen Ecke. Sie müssen sich sehr hüten, weil sie sonst von den Mitarbeitern entdeckt werden.
Familie Kormes
<p> </p><p>Hier lebte Familie Kormes von ca. 1915 - 1938</p><p>1934 Ausweisung Karl Kormes als 'unliebsamer Auslaender' durch die Nazis, </p><p>Nach Aufenthalt in Polen, 1936 ueber Frankreich, die Pyrenneen nach Spanien, Kämpfer bei den Internationalen Brigaden. Internierung durch die Francisten.
Reisender - Bernhard Nattenheimer
<p>Im Adressbuch der Stadt Fürth aus dem Jahr 1895 findet sich folgender Eintrag: Nattenheimer, Bernhard, Reisender, Bahnhofstraße 3.</p>
Zigarrengroßhändler - Jakob Regensteiner
<p>Jakob Regensteiner wurde am 21.10.1864 in Ulm geboren. Die Eltern waren Sigmund Regensteiner aus Pflaumloch / Ulm und Regina Regensteiner, geb. Gift aus Hainsfarth. Die Vorfahren von Jakob Regensteiner lassen sich in Pflaumloch (Riesbürg) zurückverfolgen bis ins 16,/17. Jahrhundert.Jakob Regensteiner heiratete am 23.08.1905 in München Hedwig Regensteiner, geb. Kahn, geboren am 12.09.1882 in München, Das Ehepaar hatte einen Sohn, - Walter Sigmund, geboren am 22.12.1907 in München.
Die Wohnung von Martin Friedländer
Am 1. Oktober 1935, dem jüdischen Neujahrsfest Rosch ha-Schana, bot sich den Vorübergehenden im Berliner Scheunenviertel ein ungewöhnlicher Anblick: Sie sahen eine blau-weiße Fahne aus einem Fenster des Hauses Linienstraße 196 hängen. Es gehörte zur Wohnung des 29-jährigen Berliner Textilgroßhändlers Martin Friedländer, der damit ein selbstbewusstes Zeichen gegen die rassistische Gesetzgebung der „Nürnberger Gesetze“ setzte.
B. Rubinstein
<p>Laut dem Ravensteinplan von 1861 befand sich das Haus Klostergasse 59 genau gegenüber vom Ausgang der Strasse " Am Judenbrückchen ". Bei der Sanierung der Frankfurter Altstadt wurden 1937 die Häuser im nördlichen Teil der Klostergasse abgerissen. 1944 wurde bei einem Luftangriff 1944 das Areal um die Klostergasse völlig zerstört.</p>
Anwaltskanzlei - Dr. Franz Selten
<p>Franz Simon Selten wurde am 5. Oktober 1881 als Sohn von Isidor Selten und Anna Selten geborene Pringsheim in Berlin geboren.Er hatte noch zwei Geschwister - Ernst Selten (1885) und Gertrud (1886). Das Elternhaus stand in der Lützowstraße 60a. Am 23. April 1912 heiratete Franz Simon Selten Erna, geborene Ruhemann. Das Ehepaar zog mit als Erstmieter in das neugebaute Haus Traunsteiner Straße 10. Am 11. Mai 1917 erblickte die Tochter Eva Maria das Licht der Welt.
Familie Cohn
Dr. Hugo Eckstein
<p>Im Jüdischen Adressbuch für Groß-Berlin Ausgabe 1929/1930 findet nachfolgender Eintrag: Dr. med. Hugo Eckstein, Dahlem, Altensteinstraße 19.</p>