Amalie Offenbacher
Im Staatsarchiv Nürnberg findet sich in der Abteilung " Bayerisches Landesamt für Vermögensverwaltung und Wiedergutmachung, Außenstelle Nürnberg " nachfolgender Eintrag
" Fürth, Friedrichstr. 12, Wohn- u. Geschäftshaus; .............. - ehem. jüd. Eigentümer: Sofie u. Amalie Offenbacher, Ernestine Eisemann "
Wohnung - Jakob Neumetzger
Wohnung der Familie Simon
Ludwig Simon (1880-1962) heiratete 1922 in Berlin- Charlottenburg Frau Martha Elkan (1900-1994). Zusammen mit ihrem 1926 geborenen Sohn Herbert Simon lebten sie von ca. 1926/27 bis zum 26. März 1939 in der damaligen Dernburgstraße 46, ab 1936 war die Anschrift Gustloffstraße 15 (umbenannt nach dem Nationalsozialisten Wilhelm Gustloff). Am 11. November 1938, kurz nach der Reichspogromnacht, wurde Ludwig Simon verhaftet und in das Konzentrationslager Sachsenhausen verschleppt. Er wurde am 13.
Dr. Fritz Feuchtwanger
Postkarte aus der Kindheit - Jugendzeit von Dr. Fritz Feuchtwanger. Hier schreibt er im Alter von 15 Jahren an seine Mutter Rosa Feuchtwanger aus Anvers in Belgien.
Wohnhaus Rosa Feuchtwanger
Rosa Feuchtwanger war die Frau von Ansom Feuchtwanger, dem Gründer des Bankhauses Gebrüder Feuchtwanger. Der Kartenschreiber war ihr Sohn Fritz Feuchtwanger, der nach seinem Medizinstudium in Straßburg und München 1914 seine ärztliche Approbation erhielt und im 1. Weltkrieg als Militärarzt eingesetzt wurde. Nach Kriegsende ließ er sich als Allgemeinarzt und Geburtshelfer in München an der Dachauer Straße 187 nieder. 1937 übergab er die Praxis und wanderte nach London aus.
Emma Samuel, geb. Arnheim
Emma Samuel, geb. Arnheim wurde am 8. Juli 1942 von Berlin nach Theresienstadt deportiert. Am 19 September 1942 von Theresienstadt ins Vernichtungslager Treblinka und dort ermordet.
Max Pappenheimer
Erle, Juden im Ort
Erle ist ein Dorf im südwestlichen Münsterland.
In Erle lebte nur eine jüdische Familie, die den Namen Herz, später Cahn, führte. Sie zogen im Jahre 1824 in das Dorf und führten später im Ortskern einen Textil- und Kurzwarenladen.
Das Wohnhaus der Familie Cahn ist erhalten und liegt gegenüber der Kirche.
Im Jahre 1842 erwarb die Familie Cahn ein Grundstück an der Schermbecker Straße und errichtete dort einen Friedhof. Insgesamt wurden dort 11 Angehörige der Familie bestattet.
Bezirksrabbiner Leopold Schott
Wohnhaus von Lina Morgenstern
Lina Morgenstern war Schriftstellerin, Frauenrechtlerin und Sozialaktivistin. Geboren am 25. November in Breslau als drittes von sechs Kindern des jüdischen Möbel- und Antiquitätenhändlers Albert Bauer und dessen Frau Fanny (geb. Adler) gründete Sie zusammen mit Freundinnen bereits 1848 im Alter von 18 Jahren den " Pfennigverein zur Unterstützung armer Schulkinder" in Breslau. 1854 heiratete Sie den Kaufmann Theodor Morgenstern (1827-1910) und zog nach Berlin. 1857 begann Lina Morgenstern Kinderbücher zu schreiben.