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placeCat802

Ehemaliges jüdisches Wohnhaus (Wanfried)

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Das ehemalige Jüdische Haus in Wanfried, Windgasse 5 liegt in einem Bereich der Stadt, wo schon zu Zeiten der Landgrafen Juden lebten (Bereich: Windgasse, Steinweg, Kleine Gasse, Vor dem Schloß).

Das Haus in der Windgasse 5 wurde von einem jüdischen Kaufmann im Jahre 1620 erbaut.

Rechts neben dem Gebäude befand sich einst die Synagoge. 1937 enteignete die Stadt Wanfried die Synagoge.

Moritz Chamizer

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Dr. phil. Moritz Chamizer war ein namhafter Orientalist seiner Zeit. Er war Direktor der Orientalischen Abteilung des Drugulinverlags in Leipzig und ein großer Liebhaber der Bibliophilie. Seine Sammlung umfaßte Autographen von Goethe,Briefe und Manuskripte von Heine, Bücher, Bilder und Grafiken. Seine überaus umfangreiche orientalische Bibliothek wurde später Bestandteil der Nationalbibliothek in Jerusalem.

Samuel Steinfeld

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Samuel Steinfeld wurde am 23.01.1911 in Breslau geboren. Er kam 1940 mit seiner Familie ins Debliner Ghetto und musste dort Zwangsarbeit verrichten. 1942 wurde er in das Lager Tschenstochau deportiert. Im Januar 1944 kam er ins Konzentrationslager Buchenwald und wurde weiter in das Konzentrationslager Staßfurt überstellt. Während des Todesmarsch gelang ihm die Flucht.

Simon „Sim” Leiserowitsch

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Der 1891 in Dresden geborene Simon Leiserowitsch zählt zu den frühen Stars der deutschen Fußballgeschichte. Nach dem Umzug der ostjüdischen Familie im Jahr 1910 nach Berlin spielte der oftmals nur Sim genannte junge Mann erst für Hertha und dann für Tennis-Borussia Berlin Fußball. Der größte Erfolg des Rechtsaußens war der Gewinn des Kronprinzenpokals 1918 als Mitglied der Auswahl Berlin-Brandenburgs. Nach seiner aktiven Karriere kehrt Leiserowitsch zeitweilig nach Dresden zurück und verdient sich dort als Kartonagenfabrikant. Bei TeBe bleibt er jedoch noch lange im Verein aktiv.

Dr. Hermann Horwitz

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Hermann Horwitz wurde am 27.12.1885 in der Weißenburgerstr. 64 (Prenzlauer Berg, heute Kollwitzstr. 57) als eines von sechs Kindern des Ehepaares Adelheide und Isidor Horwitz geboren. Nach seinem Abitur im Jahr 1904 am Sophien-Realgymnasium in der Weinmeisterstraße trat er im darauffolgenden Jahr dem Berliner Sport-Club bei. Zudem nahm Horwitz alsbald das Medizinstudium an der Friedrich-Wilhelms-Universität auf. Während des 1. Weltkrieges diente er als Feldarzt und wurde mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Nach dem Krieg brachte er sein Studium zu Ende.

Altes Rathaus Hochberg

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Der jüdische Vieh- und Pferdehändler Ascher Weis erbaute das Haus. Seit 1887 war hier nicht nur die Amtsstube des Schultheißen, die Ratsstube, das Ortsgefängnis und das Feuerwehrspritzenmagazin untergebracht. Im Dachgeschoss befand sich eine Mietwohnung, die von 1892 bis 1905 die Familie Kusiel, eine der letzten jüdischen Familien in Hochberg, bewohnte. Salomon Kusiel und Fanny Kusiel lebten hier mit ihren drei Kindern Alice, Peppi und Siegfried. Salomon Kusiel starb 1940 im Exil in den Niederlanden. Fanny Kusiel wurde 1943 im KZ Sobibor ermordet.

Wohnung von Joseph Süßkind Oppenheimer

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<p>Joseph S&uuml;&szlig;kind Oppenheimer wurde&nbsp;1692 in Heidelberg geboren.&nbsp;Stuttgart war drei Jahre lang der zentrale Ort des Wirkens von Joseph S&uuml;&szlig; Oppenheimer als hochkompetenter Berater des w&uuml;rttembergischen Herzogs Karl Alexander in finanz- und wirtschaftspolitischen Fragen. In Stuttgart musste er nach dessen Tod als Opfer eines Justizmords f&uuml;r die herzogliche Politik b&uuml;&szlig;en, die den Interessen der traditionellen F&uuml;hrungselite zuwidergelaufen war.</p>