Schuhgeschäft - Jakob Gabriel Bernheim
Die Firma Jacob Gabriel Bernheim & Söhne - später Jacob Gabriel Bernheim Söhne war ein Schuhgeschäft in der Schussenriederstraße 17 in Bad Buchau. Der letzte Inhaber in den 1930er Jahren war Leonhard Bernheim, ein Sohn von Jacob Bernheim. Das Geschäft wurde im November 1938 „arisiert".
Lederhandlung - Siegfried Bernheim
Konfektionsgeschäft Wallersteiner
Warenhaus Maier Landauer - später Warenhaus Friedrich und Julius Landauer
Maier Landauer war gebürtig aus Buchau. Sein Sohn Friedrich, ebenfalls in Buchau geboren, führte später das Geschäft weiter. Friedrich Landauer und seine Frau Betty,geb. Uhlfelder
wurden 1942 nach Theresienstadt deportiert und 1945 in Riga ermordet.
Kaufhaus Knopf
Bereits seit 1893 gab es ein „Kaufhaus Knopf" in Ravensburg. Damals noch in angemieteten Räumen. 1907 erbaute dann die Firma Geschw. Knopf, Karlsruhe in bester Lage von
Ravensburg am „Platz" ein architektonisch benerkenswertes mit Jugendstilelementen verziertes neues Warenhaus.
Hugo Levi
Hugo Levi verkaufte sein Geschäft und die Firmenlizenz an die Geschwister Dahlberg, die 1903 in Göppingen das "Warenhaus Geschwister Dahlberg" eröffneten. Vermieter des Ladens mit Ladenstube und Magazin war der Hausbesitzer Wiedemann.
Pelzmoden D. Fiks
<p>Der Kürschnermeister David Fiks (1893-1981) hatte 1924 vor der Berliner Handwerkskammer seine Meisterprüfung abgelegt. Danach hatte er ein Geschäft in der Sebastianstraße 7 betrieben.
Juweliergeschäft Ludwig Steinmetz
Der jüdische Kaufmann Ludwig Steinmetz (*29.4.1885 in Odessa) eröffnete 1921 sein Juweliergeschäft für Schmuck und Edelmetalle in Berlin. Bereits seit 1915 war er im Vorstand des „Diamanten-Club" tätig, einem Verband für Juwelierhändler. Von 1927 bis 1933 war er erster Vorsitzender des Verbands, bis Ludwig Steinmetz 1933 kurz vor der zwangsweisen Niederlegung des Amtes selbst zurücktrat.
Kaufhaus Wohlwert - Julius Guggenheim
Am. 11. April 1930 eröffnete Julius Guggenheim das Göppinger Kaufhaus "Wohlwert". Das Anwesen war davor im Besitz von Daniel Rosenthal. Vorher betrieb Julius Guggenheim zusammen mit seiner Frau Pauline, geb. Hammel, ein Textilgeschäft in der Grabenstraße 20. Nach dem anfänglichen Erfolg setzten mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten die ersten Repressionen, Ausgrenzungen und in weiterer Folge Sanktionen ein, die 1938 im Verkauf des Geschäfts durch die sogenannte "Arisierung" ihren Abschluß fanden.
Manufakturwaren - Jakobsohn & Werthauer
1881 eröffneten Julius Jakobsohn und Max Werthauer das Geschäft - die Firma "Jakobsohn & Werthauer". 1890 trat Max Werthauer aus und Julius Jakobsohn blieb Alleininhaber bis zu seinem Tode im Jahe 1912. Danach ging das Geschäft an Emil Hilb über. Im Jahr 1925 wurde die Firma gelöscht.