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placeCat700
Kategorie
Gewerbe
Solr Facette
Gewerbe
Gewerbe~Geschäft
Term ID
placeCat702

Berney-Mühle

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Getreidemühle der Familie Berney. Wolf Berney kauft das Gebäude gegen Ende des 19. Jahrhunderts und betreibt eine gutgehende Getreidemühle zur Produktion von koscherem Mehl für die Mazzenbäckerei und zur Versorgung der jüdischen Familien im Ort. Auch nichtjüdische Geschäfte und Haushalte wurden von den Berneys mit verschiedenen Mehlsorten beliefert.

Die ehemalige Berney-Mühle steht derzeit leer, sie ist stark sanierungsbedürftig und soll verkauft werden.

Mazzenbäckerei und Geschäft für Landesprodukte Jakob Hirschenberger

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<p>Vor der Renovierung des gro&szlig;en gelben Hauses in der Rathausstra&szlig;e konnte man an der Fassade noch die verblichene Aufschrift &bdquo;J. Hirschenberger Landesprodukte&ldquo; entziffern. Jakob Hirschenberger war der letzte Mazzenb&auml;cker hier am Ort, er betrieb in seinem Haus auch einen Handel mit Getreide und Landesprodukten. 14 Jahre lang war er ein angesehenes Mitglied im Laudenbacher Gemeinderat. Am 29. M&auml;rz 1933 musste er auf Druck der Nationalsozialisten von seinem Amt zur&uuml;cktreten.

„Moko” Handelsgeschäft für mechanisches Spielzeug (M. Kohnstam & Co.)

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Am 3. Januar 1865 wird die Firma „M. Kohnstam" in das Firmenregister des Amtsgerichts Fürth eingetragen. Inhaber der Firma ist Moses Kohnstam, Kaufmann in Fürth. 1884 wird den Kaufleuten Moritz Böhm und Karl Redelsheimer von Fürth Collektivprocura erteilt. 1892 wird Willy Kohnstam als weiterer Prokurist ermächtigt gemeinsam mit einem der anderen Prokuristen für die Firma zu zeichnen. 1898 erfolgt die Fertigstellung des Firmengebäudes in der Nürnberger Straße 56/58. 1900 wird die Firma in die offene Handelsgesellschaft „M. Kohnstam & Co." umgewandelt. Firmensitz ist weiterhin Fürth.

Kurz-, Spiel- und Manufakturwarenhandlung - L. Bierer

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Im Verzeichnis der jüdischen Betriebe in Fürth mit dem Stand vom 25. August 1938 - zusammengestellt von der NSDAP zum Zwecke der Arisierung bzw. Enteignung der jüdischen Eigentümer finden sich eingetragen als Eigentümer, Inhaber, Geschäftsfüher folgende Namen: Emil Bierer, Ernst Bierer, Dr. Max Kunreuther.

Bank & Wechselgeschäft - Isaias Weiskopf

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Bereits seit der 2. Häfte des 19. Jahrhunderts bestand im Vorgängerbau eine Bankfiliale des Bankhauses Eppstein & Gunz, später des Augsburger Bank - und Wechselgeschäfts der Gebrüder Bühler. Isaias Weiskopf übernahm 1888 die Bankfiliale und kaufte 1897 nach seiner Heirat mit Frieda Gump aus Hürben das Anwesen. 1904 erfolgte der Abriß des ursprünglichen Gebäudes. Isaias Weiskopf ließ an gleicher Stelle ein neues, representatives größeres Wohn- und Geschäftshaus errichten. 1905 zogen das Bankhaus Weiskopf, die Post, ein Zahnarzt und ein Textilgeschäft in den fertiggestellten Neubau ein.