Wein, Spiritousen- und Teegroßhandlung - J. L. Scheidt
<p>Im Adressbuch der Stadt Würzburg aus dem Jahr 1937 gibt es folgende Einträge: Scheidt Max, Weinhandlung, Domerschulstr.25 I. - Scheidt Selma, Weinhandlung, Domerschulstr.25 R I. - Scheidt Sigismund, Hoflieferant, Wein-,Spiritousen- und Teegroßhandlung, Domerschulstr. 25 R II. - Gegründet wurde das Geschäft laut Angabe auf der Geschäftskarte bereits 1845. 1871 zog Jonas Louis Scheidt mit seiner Familie von Kitzingen nach Würzburg unde betrieb dort Weinhandel. Jonas Scheidt wurde am 17.
Kaufhaus Max Schlesinger
<p>Der gebürtige Berliner Max Schlesinger, geboren am 31.08.1884, kam als 21-Jähriger nach Schönebeck und ließ das Kaufhaus am Markt errichten, das er gleichzeitig mit dem Kaufhaus "Wohlwert" in der Salzer Straße leitete. Er war mit Lucie, geborene Gongala, verheiratet. Beide hatten die Kinder Kurt und Eva.</p><p>Die SA setzte 1933 durch, dass das Kaufhaus geschlossen wird.
Schuhhaus Oskar Gessler
<p>Oskar Gessler, geboren am 27. Mai 1884, stammte aus Liebenthal. Er wohnte zuletzt mit seiner Frau in Berlin-Wilmersdorf. Dort nahm er sich am 11. November 1942 selbst das Leben.</p><p>Seine ein Jahr jüngere Ehefrau Margarete Gessler, geb. Simon, stammte aus Oschersleben. Sie wurde am 2. März 1943 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet.</p>
Warenkredithaus für Arbeits- und Berufsbekleidung - Simon Barry
<p>Simon Bary, geboren am 02. 06. 1874, stammte aus Brody / Galizien. Er war Eigentümer des Hauses Elbstraße 19 in Schönebeck und führte dort ein Warenkredithaus für Arbeits- und Berufskleidung.<br />Nach den Novemberpogromen von 1938 floh er mit seiner Familie im Februar 1939 zunächst in die Tschechoslowakei und später nach Frankreich. Dort wurde er verhaftet und am 20. September 1942 ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Am 28.
Kaufhaus Conitzer & Co. (Schönebeck)
<p>Leo Conitzer (geboren am 1. Juli 1872 in Jeschewo, Provinz Pommern) gründete um die Jahrhundertwende ein Textilwarenhaus in Schönebeck (Elbe) in der Salzerstraße 15 und 17 am Bahnbrückental, das in der Folge unter Conitzer & Co. firmierte. Das Kaufhaus gehörte zum Konzern M. Conitzer & Söhne.</p><p>Leo Conitzer war mit Else Dessauer (geboren am 20. Mai 1884 in Oschersleben a. d.
Leinen- und Baumwollwaren- Fabrikgeschäft - Moritz Eisner
<p>Im Adressbuch und Wohnungs-Anzeiger der Stadt Nordhausen aus dem Jahr 1878 finden sich folgende Einträge: Eisner Hermann, Commis, Bahnhofstr,14, - Eisner Moritz, Fabrikant, Leinen u. Baumwollw.- Waaren - Fabrik,Firma Moritz Eisner, Bahnhofstr.14. - Im Adressbuch und Wohnungs-Anzeiger der Stadt Nordhausen aus dem Jahr 1888 finden sich folgende Einträge: Eisner Adolf, Fabrikant, Inhaber der Firma Moritz Eisner, Weberei leinener, baumwollener und halbleinener Waren, Bahnhofstr. 14. - Eisner Louis, Kaufmann, Bahnhofstr. 14.
‚Gebrüder Friedeberg‘ Getreide- und Futtermittelagentur
<p>Ernst Friedeberg, geboren am 29. Mai 1879 in Magdeburg, Kaufmann, wohnhaft in Magdeburg, Herderstraße 17, inhaftiert am 10. November 1938 und am 11. November 1938 verschleppt in das KZ Buchenwald, dort ermordet am 16. November 1938.</p>
Louis David Katzenberger; Geschäft für Herren- und Damenkonfektion, Schuhe und Kolonialwaren (Maßbach)
<p>In HN. 42 wohnten Der zweite Sohn von Isaak Jacob Eisemann (1773 / 1767-1843) - Abraham Eisemann (1808-1852) mit seiner Frau die Witwe Karolina Roßmann (1808) Heirat um 1850 (Rabbi G. Ullmann).
M.A. Marx, Metzgerei und Wurstwaren (Maßbach)
<p>Die Geschichte der jüdischen Metzgerei in Haus Nr. 41 beginnt mit Jehuda ben Shover Mordechai. Durch weltliche Anpassung wurde aus Jehuda Löb und aus Mordechai Marx. Löb Marx, bereits Metzger in dritter Generation, ein frommer Jude und äußerst tüchtig im Beruf, erhielt 1827 als einer der ersten Juden den Zunftbrief, der ihn den christlichen Kollegen gleichstellte.
Bäckermeister Bernhard Eberhardt (1836 - 1908) und sein Sohn Samuel Eberhardt (1870 - 1976)
<p>Alexander Eberhardt (1807 – 17. Mai 1871), den Sohn des Krämers und Viehhändlers Samuel Jakob (1756-1827) aus HN.148 heiratete 1834 Mirjam Rosenstein. Samuel Jakob hatte 1817 zu seinem jüdischen, den Namen Eberhardt zugefügt. <br />Sein Sohn Alexander Eberhardt, Bäckermeister und Viehhändler, erwarb dann 1835 für seine Familie von Lazarus Fränkel um für 505 fl. das Haus Nr.158. Ihre neun Kinder wurden dort geboren.</p><p>Sein Sohn, Bernhard (1836 - 1908, Hs.