Geschäft

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placeCat700
Kategorie
Gewerbe
Solr Facette
Gewerbe
Gewerbe~Geschäft
Term ID
placeCat702

Eduard Lippmann und Sohn, Einheitspreis-Kaufhaus

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60

<p>Durch den Konkurs des Konfektionsgesch&auml;fts M. P.&nbsp;Bluhm Nachfolger&nbsp;wurden in der Marktstra&szlig;e 4 Gesch&auml;ftsr&auml;ume frei. Eduard Lippmann und sein Sohn Kurt&nbsp;mieteten die frei gewordenen Fl&auml;chen von dem&nbsp;bisherigen Inhaber&nbsp;Alfred Chraplewski / Chraplewsky&nbsp;und er&ouml;ffneten 1931 das&nbsp;Gesch&auml;ft &quot;Eduard Lippmann und Sohn, Einheitspreis-Kaufhaus&quot;.

Schuhwarengeschäft von Moritz Recher

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60

<p>Moritz und Irene (geb. Gr&uuml;nberg) Recher gr&uuml;ndeten in Greiz in der Br&uuml;ckenstra&szlig;e 14 ein Schuhwarengesch&auml;ft. In der Pogromnacht vom 09. auf den 10. November 1938 wurde ihr Gesch&auml;ft demoliert und gepl&uuml;ndert. Zwischen November 1938 und Mai 1939 gaben die Rechers ihr Gesch&auml;ft auf und reisten aus Deutschland aus.</p>

Fachgeschäft für Herren- und Knaben-Bekleidung / Berufsbekleidung Wiesenthal & Co.

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100

<p>Karl (Chaskel) Wiesenthal gr&uuml;ndete gemeinsam mit seiner Frau Marie/Mary (Miriam) 1923 das &bdquo;Fachgesch&auml;ft f&uuml;r Herren- und Knabenbekleidung&ldquo; und das Gesch&auml;ft &bdquo;Berufsbekleidung Wiesenthal &amp; Co.&ldquo;. Der Eingang zu den zweigeschossigen Verkaufsr&auml;umen befand sich in der Burgstra&szlig;e.

Textilgeschäft

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50

Hermann Gerson, der im Gebäude Kirchberg 8 ein Textilgeschäft hatte. Auch er war nichtjüdisch verheiratet. Seine beiden Kinder Ruth und Alexander waren bereits 1930 nach Palästina ausgewandert. 1938 wurde das Geschäft von Hermann Gerson zwangsweise "arisiert". Hermann Gerson und seine Frau Julie wurden obdachlos. Sie fanden Unterkunft bei der nichtjüdischen Familie Heß. 1944 wurde Hermann Gerson denunziert und in das KZ Auschwitz deportiert.

Elektrogeschäft

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Wladimir Slobodkin, der in der Georgstraße 25 ein Elektrogeschäft betrieb und seit seiner Heirat mit Magda geb. Glaser 1917 evangelisch geworden war. 1933 kehrte er auf Grund starker Anfeindungen in die Sowjetunion zurück. Seine Frau und die 1918 geborene Tochter Edith blieben zunächst in Eisfeld zurück, wurden jedoch später deportiert; ihr Schicksal ist unbekannt

Jüdisches Kauf- und Gewerbehaus Meiningen (1833)

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<p>Schon seit Anfang 18. Jahrhunderts war die j&uuml;dische Familie Strupp nahe der Residenzstadt Meiningen, im benachbarten Dorf Drei&szlig;igacker, ans&auml;ssig. Sie war anfangs vor allem im Getreidehandel t&auml;tig, weitete ihre Gesch&auml;fte jedoch auf den Textilbereich aus, insbesondere auf den Handel mit Baumwoll-, Leinen- und Seidenstoffen. Seit 1742 waren die Strupps auch im Bankwesen t&auml;tig. Ein zweist&ouml;ckiges Haus samt Garten in Drei&szlig;igacker diente als Stammsitz der Familie.