Synagoge Rathofstraße (Oppenheim)
Bereits im Mittelalter war eine Synagoge vorhanden: Dabei handelt es sich um das bis heute erhaltene Gebäude der Rathofkapelle in der Rathofstraße. Dieses Gebäude wurde 1394 an das Kloster Eberbach (im Rheingau) verkauft. Durch die Umwidmung und Umbenennung durch das Kloster geriet die ursprüngliche Nutzung des Gebäudes vollkommen in Vergessenheit.
Synagoge am Dreifaltigkeitsplatz (Landshut)
Die Synagoge in Landshut war eine der notwendigen Einrichtungen der kleinen jüdischen Gemeinde in Landshut. Die Synagoge sowie die Mikwe (das rituelle Tauchbad) grenzten an die Wohnhäuser der Jüdinnen*Juden, die sich am Hofberg befanden. Ab dem Jahr 1450 verschlimmerte sich die Lage der Jüdinnen*Juden in der Stadt bis zur Vertreibung. Die Synagoge kam in christlichen Besitz und wurde zur Salvatorkirche umgewandelt. Der Platz, auf dem die Synagoge stand, hieß fortan Dreifaltigkeitsplatz.
Synagoge Frankfurt am Main Judengasse
Letzte Nutzung: Städtische Behörde
Synagoge Frankfurt am Main am Weckmarkt
Letzte Nutzung: Wohnbebauung
Synagoge Frankfurt am Main Schützenstraße
Letzte Nutzung: Keine Informationen
Synagoge Sausenheim (Grünstadt)
Letzte Nutzung: Keine Informationen
Synagoge Beaumarais (Saarlouis)
Nach einem Bericht von 1817 besuchten die in Beaumarais lebenden Juden die Synagoge in Wallerfangen, was offenbar nicht unproblematisch war, da es in diesem Jahr zu einem Streit zwischen den in Beaumarais und Wallerfangen lebenden Juden kam. Vermutlich wollten die jüdischen Familien in Beaumarais sich damals schon von Wallerfangen lösen und einen eigenen Betsaal haben. Dazu kam es jedoch erst Mitte des 19. Jahrhunderts. Zwischen 1844 und 1850 konnte an der Muhlenstraße eine Synagoge erstellt werden.
Synagoge Mönchsdeggingen Römerstraße
In der Römerstraße 11 befand sich auch die Vorgänger-Synagoge (1734 - 1828) Letzte Nutzung: Obstgarten
Alte Synagoge an der Unteren Marktstraße
Bis Anfang des 19. Jahrhunderts war jeweils ein Betsaal oder eine Synagoge vorhanden (z.B. 1737 im Zusammenhang mit der Formel zum Judeneid genannt). Am 30. August 1811 konnte eine Synagoge an der westlichen Stadtmauer eingeweiht werden. Der herzogliche Hoffaktor Levi Simon hatte dafür das Geld gegeben und zunächst zwei Gründstücke im Bereich der Unteren Marktstraße mit der damaligen Zählung Nr. 22 und 23 käuflich erworben. Die Einweihung erfolgte mit Erlaubnis Herzog Friedrichs. Die Einweihungsrede hielt Josef Michael Hirsch.
Synagoge Gollnowstraße (Berlin)
Das Gebäude wurde während des 2. Weltkrieges weiter zerstört. Die Gollnowstraße existiert heute nicht mehr. Letzte Nutzung: Keine Informationen