Achte Suppenküche des Verein der Berliner Volksküchen (Lina Morgenstern)
<p>Lina Morgenstern war eine deutsche Schriftstellerin, Frauenrechtlerin und Sozialaktivistin jüdischen Glaubens. Sie lebte vom 25.11.1830 bis zum 16.12.1909. Sie hat den Verein der Berliner Volksküchen gegründet. Ihr Spitzname bei den Berliner Arbeiter*innen lautete "Suppenlina".</p><p>In der Friedrichstraße 9 eröffnete der Verein der Berliner Volksküchen die achte Volksküche.
Hospital der Israelitischen Gemeinde "Königswarter Hospital"
Standort des Hospital der Israelitischen Gemeinde "Königswarter Hospital" von 1874 bis 1914 und dem Schwesternwohnhaus von 1902 bis 1914. Eigentlich entstanden im Grüner Weg 26 in Frankfurt am Main, der 1879 in die hier genannte Königswarterstraße umbenannt wurde und deshalb später auch seinen Namen gab.
Standort des Vereins jüdischer Krankenpflegerinnen
Von 1902 bis 1914 war hier der dritte Standort des Schwesternhauses des Vereins für jüdische Krankenpflegerinnen zu Frankfurt am Main. Damit hatten die jüdischen Krankenpflegerinnen endlich ein modernes Schwesternhaus auf eigenem Grundstück. Es befand sich neben ihrer Arbeitsstätte, dem Königswarter Hospital.
Zusätzlicher Standort des Rothschild'schen Damenheimes
Zusätzlicher Standort des Rothschild'schen Damenheimes.
Das von Minka von Goldschmidt-Rothschild gestiftete interkonfessionelle Wohnheim für bedürftige alleinstehende Frankfurter Seniorinnen im Stadtteil Eschersheim war auch als 'Rothschild'sches Damenheim' bekannt.
Altes Logenhaus der Frankfurt-Loge
Das Alte Logenhaus hatte seinen Standort in der Eschersheimer Landstraße 25-29 in Frankfurt am Main und war von 1902 bis 1937 Sitz der 1888 gegründeten Frankfurt-Loge des Ordens Bne Briss.
Sie gilt als eine traditionsreiche Frankfurter jüdische Vereinigung zur Förderung von Toleranz, Humanität und Wohlfahrt. Sie ist Mitbegründerin der professionellen Frankfurter jüdischen Krankenpflege und spielte zum Beispiel schon frühzeitig eine tragende Rolle bei der Gründung des Schwesternvereins.
Erster Standort des Henry und Emma Budge-Heim
Erster Standort des Henry und Emma Budge-Heims für alleinstehende alte Menschen in den Jahren 1930 bis 1939 im Edingerweg 9. Eine 1920 von Henry (Heinrich) Budge und Emma Ranette Budge gestiftete Senioreneinrichtung für jüdische und christliche Bewohnerinnen und Bewohner und Vorläuferin der heutigen Senioren- Wohnanlage und Pflegeheim der Henry und Emma Budge-Stiftung
Jüdisches Kinderheim der Flersheim-Sichel-Stiftung
Das Jüdische Kinderheim der Flersheim-Sichel-Stiftung, ein jüdisches Waisenhaus mit Kinderpflege, befand sich von 1863 bis 1941 in der Ebersheimstraße 5 in Frankfurt am Main, bevor im August seinen letzten Standort in der Leerbachstraße 105 bezog.
Nellinistift
Vor dem Ersten Weltkrieg gründete Rose Livingston (Löwenstein), eine Christin aus jüdischer Familie, das Nellinistift, errichtet für allein stehende Frauen evangelischen Glaubens. Sie benannte es wohl nach ihrer Freundin Minna "Nelli" Noll.
Carolinum (Heilanstalt)
Hannah Louise von Rothschild stiftete die Heilanstalt Carolinum zum Andenken an ihren geliebten, zu Lebzeiten ebenfalls wohltätigen Vater Mayer Carl von Rothschild (1820-1886). Das Carolinum ist nach seinem Vornamen „Carl“ benannt.
Aus Paris brachte Hannah Louise von Rothschild die Idee einer hochmodernen Zahnpflegeeinrichtung mit, die sie vor allem den Armen widmete.
Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main
Das Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main mit Altenheim und der Synagoge Ateret-Zwi ist eine der größten jüdischen Senioren- und Pflegeeinrichtungen in Europa. Auch Nichtjüdinnen und Nichtjuden finden Aufnahme.