Wohnhaus von Anna und Julius Hoffnung
Julius Hoffnung hatte 47 Jahre lang als jüdischer Arzt praktiziert, bevor das NS-Regime es verbot und beide in Theresienstadt ums Leben kamen.
Wohnhaus Familie Finkelstein
Stolperstein für Fanny und Moritz Finkelstein und deren sechs Kinder Klara, Bertha, Bruno, Toni, David und Wilhelm
Das Schicksal von Moritz Finkelstein und den Söhnen Bruno, Toni und David unbekannt. Tochter Klara gelang die Flucht nach Palästina. Fanny Finkelstein und Tochter Bertha wurden 1941 erschossen, der Sohn Wilhelm in Auschwitz ermordet.
Geburtshaus Werner Michael Blumenthal
Friedrich-Wolf-Gedenkstätte Lehnitz
Friedrich-Wolf wurde in Neuwied a.R. als Sohn einer Jüdischen Kaufmannsfamilie 1888 geboren. 1899-1907: absolvierte er Sportliche Aktivitäten wie z.B. Rudern, Schwimmen, Turnen... 1907: Studierte er Medizin in Tübingen. 1913: verließ er die Jüdische Glaubensgemeinde und verstand sich als nicht religiöser Jude. Im Kreise der Familie gab es keine Jüdischen Feste mehr. 1914 war er als Truppenarzt im 1.WK. tätig. 1921 Selbststudium der Naturheilkunde und Landarzt in Herchingen. 1922: Friedrich pflegte eine enge Beziehung zur bürgerlichen Jugendbewegung im Raum Stuttgart.
Blumenthal'sches Haus
Das Gebäude wurde Ende des 18. Jahhunderts für den Hofgärtner Johann H. Bartsch erbaut und von dem jüdischen Kaufmann und Bankier Louis Blumenthal im Jahre 1875 erworben. Sein Textilgeschäft erweiterte Louis Blumethal um das erste im Stadtgebiet errichtete Bankhaus. Sein Sohn Martin Blumenthal führte 1901, nach Louis Blumenthal's Tod, die Bank weiter und erweiterte sie auf Hypotheken- und Versicherungsgeschäfte. Da das Geschäft gut lief, konnten sie das Gebäude um zwei Achsen erweitern nach 1901 und diente somit als Wohnhaus der Familie Blumenthal.
Wohnhaus Familie Rentschner
Adalbert Moritz Rentschner, geboren 1883 in Czernowitz
Frania Rentschner (geb. Biegeleisen), geboren 1892 in Lemberg
Heinz Leopold Rentschner, geboren 1922 in Berlin