Villa Siegfried Kaufmann
<p>Siegfried Kaufmann geb. 17. Dezember 1846 entstammte einer jüdischen Familie. In den 1870er Jahren siedelte er nach Görlitz über und pachtete hier für einige Jahre die Zuchthausweberei von der Stadt. Danach übernahm er die in Konkurs befindliche Weberei, Färberei und Appretur Wallach & Hertz in der damaligen Kahle 11/13.
Hertha Fackenheim (geborene Oppenheim)
<p>Hertha Fackenheim wurde am 1. April 1896 in Kassel geboren. Sie wuchs als Tochter des Fabrikanten Hermann Oppenheim und seiner Frau Rieka in Kassel auf.</p><p>Im Jahr 1920 heiratete sie Alfred Fackenheim. Und zog mit ihm nach Eisenach. Dort kam 1923 ihre Tochter Erika zur Welt.</p><p>Als die Lebensbedingungen für die jüdische Bevölkerung in Deutschland immer schwerer wurden, schickten die Fackenheims ihre Tochter nach Palästina.
Alfred Fackenheim
<p>Alfred Fackenheim wurde am 9. November 1891 in Eisenach geboren. Sein Vater war Julius Fackenheim.</p><p>Alfred ging in Eisenach zur Schule und erlernte danach den Beruf eines Bankkaufmannes. Im ersten Weltkrieg meldete er sich freiwillig für den Wehrdienst.</p><p>Nach Kriegsende eröffnete er im väterlichen Haus eine Privatbank, die „Heim-Bank“. Diese ging aber in der Zeit der Weltwirtschaftskrise 1929 in Konkurs.</p><p>Alfred heiratete im Jahr 1920 Hertha Oppenheim.</p><p>Am 25.
Feder Familie Wohnhaus
Elfriede Spangenthal (geborene Brylewski)
<p>Elfriede Brylewski wurde am 9. April 1906 in Suhl geboren. Ihre Eltern waren Aron und Emma Brylewski. Diese waren Inhaber des in Suhl bekannten Kaufhauses Leschnitzer. </p><p>Elfriede lernte ihren späteren Ehemann in jungen Jahren kennen und lieben. Im Alter von 19 Jahren zog Elfriede 1927, nach der Heirat mit Ludwig, nach Eisenach.</p><p>Beide bezogen eine Wohnung in der Bahnhofstraße 53/55. Sie hatten drei Kinder, neben Ernst Jochen und Hans-Günther auch die Tochter Eva-Marianne.
ehemaliges jüdisches Wohnhaus mit Resten einer Mikwe
<p>dreigeschossiger und giebelständiger Satteldachbau mit Fachwerkobergeschoss und Aborterker, im Kern um 1400; Reste einer Mikwe</p>
ehemaliges jüdisches Wohnhaus
<p>dreigeschossiger und traufständiger Frackdachbau mit mittelalterlichem Kern</p>
Familie Julius und Emilie Süßkind
<p>Die Familie Süskind war ursprünglich in Neuenhaus beheimatet. Julius Süskind (geb. 1888) betrieb aber von Nordhorn aus einen größeren Altwarenhandel, von Rohfellen bis zu Industrieanlagen. Er wohnte mit Frau Ennegje, genannt „Emilie“, geb. Jakobs aus Werlte sowie den Kindern Siegfried (geb. 1929) und Julie (genannt „Julchen“, geb.
Familie Moritz und Erna Schaap
<p>Die Familie Schaap war seit langem in Nordhorn ansässig. Nachdem der Betrieb in der Ochsenstraße bei einem Stadtteilbrand zerstört wurde, wechselte das Schlachtergeschäft in die Lingener Straße. Dort übernahmen Sohn Moritz (geb. 1895) und seine Frau Erna geb. Oppenheimer aus Osnabrück die Leitung des Geschäfts. Tochter Lina Schaap heiratete Salomon David de Jong aus Utrecht und zog zu ihm in die Niederlande.</p><p>Den Nordhorner Schaaps wurde 1933 ein Sohn, Klaus, geboren.
Familie Max und Rosetta "Rika" Salomonson
<p>Max Salomonson, geboren 1892 in Nordhorn, betrieb in der Hauptstraße ein gut gehendes Geschäft, verstarb allerdings schon sehr früh im Alter von 41 Jahren im Jahr 1933. Er war verheiratet mit Rosetta „Rika“, 1901 in Werlte geborene Frank. Ihre Tochter Ruth kam in 1929 in Osnabrück zur Welt.