Karl Adler
<p>Karl Adler wurde am 25. Januar 1890 in Buttenhausen, ein Ortsteil der Gemeinde Münsingen. 1902 fing er die Ausbildung im Evangelischen Lehrerseminar in Esslingen an. Nach seiner Vorsängerprüfung konnte er als Vorsänger und Lehrer an einer israelitischen Schule angestellt werden. 1910 fing er sein Studium am Königlichen Konservatorium in Stuttgart an. Anschließend wurde er Sänger am Stuttgarter Hoftheater. 1940 emigrierte er, seine Frau und seine Eltern in die USA.
Wohnung von Joseph Maier
<p>Die Wohnung in der Langen Straße bezog der erste Rabbiner der neugegründeten jüdischen Gemeinde Stuttgarts irgendwann in den 1830er Jahren. Bevor ihm 1834 das Amt des Bezirksrabbiners übertragen wurde, lebte und wirkte er als Hausrabbiner bei der Familie des Kommerzienrats und Bankiers Nathan Wolf Kaulla in der Poststraße 6 (heute: Alte Poststraße).</p>
Otto Hirsch
<p>Otto Hirsch wurde am 9. Januar 1885 in Stuttgart geboren. 1902 begann er sein Jurastudium an der Universität Heidelberg.
Fritz Bauer
<p>Fritz Bauer erblickte am 16. Juli 1903 als Sohn des jüdischen Textilgroßhändlers Ludwig Bauer und seiner Ehefrau Ella Bauer, geborene Hirsch, in Stuttgart das Licht der Welt. Gemeinsam mit seinen Eltern sowie seiner drei Jahre jüngeren Schwester Margot verbrachte er weite Teile seiner Kindheit und Jugend in einem Haus in der Stuttgarter Wiederholdstraße 10, das heute leider nicht mehr existiert (gegenüber wurde im Jahr 2024 eine Gedenkstele errichtet).
Familie Feigenbaum
<p>Hier lebte bis 1938 die wohlhabende und angesehene Familie Feigenbaum:</p><ul><li>Emil Feigenbaum, geb. 1893</li><li>Klara Feigenbaum, geborene Reis, geb. 1892</li><li>Kurt Feigenbaum, geb. 1921</li><li>Werner Feigenbaum, geb. 1929</li></ul><p>Emil Feigenbaum war Geschäftsmann und Mitinhaber der Firma Lippmann Wolf und Sohn in der Schwieberdingerstr. 62.
Max Horkheimer
<p>Max Horkheimer wurde am 14.2.1895 in der damaligen Militärstr. 19, der heutigen Breitscheidstr. geboren. Seine Eltern waren waren Babette Horkheimer und Moritz -getauft Moses-Horkheimer. Der Vater Moritz Horkheimer war ein wohlhabender und anerkannter Unternehmer, der aus alten Baumwollstoffen neue herstellte.
Wohnort Jenny Heymann
Familie Landsberg
Fritz Hirschfeld
<h3>Schulzeit</h3><p>Fritz Hirschfeld wuchs in Berlin auf und besuchte das Königliche Wilhelms-Gymnasium, welches er 1905 mit dem Abitur abschloss.</p><h3>Studium</h3><p>Im Anschluss studierte er Rechtswissenschaften in Heidelberg und Marburg und Berlin und promovierte dort zum Dr. jur. Im Anschluss wurde er Gerichtsassessor beim preußischen Justizministerium.</p><h3>Berufliche Stationen</h3><p>Am 23.Januar 1911 begann er als Praktikant am Kammergericht.
Max Jacob
<p>Die Familie Jacob lebte seit 1909/10 in Werder. Hier wurden die beiden Söhne Hans (geb. 10.10.1910) und Kurt (geb. 15.01.1912) geboren. Ihre ältere Schwester Käte (geb.05.05.1909) kam noch in Jüterborg - dem vorherigen Wohnort - zur Welt.<br />Paula Jacob verstarb am 30.12.1912 in Werder.<br />Am 25.05.1915 heiratete Max Jacob Else Jacob, mit ihr zog er auch seine drei Kinder auf.