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Dreieich

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In Dreieichenhain bestand eine jüdische Gemeinde bis um 1930. Bereits 1428 werden Juden in Dreieichenhain genannt, in den folgenden Jahrhunderten waren offenbar immer einige "Schutzjuden" ansässig. Die Zahl der jüdischen Familien am Ort blieb jedoch klein. Zeitweise gehörten sie zur Gemeinde in Langen, zeitweise bildeten sie gemeinsam mit den in den umliegenden Orten lebenden jüdischen Familien eine gemeinsame Gemeinde. 

Lautertal (Odenwald)

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Die Gemeinde Lautertal entstand am 31. Dezember 1971 im Rahmen der Gebietsreform in Hessen durch den freiwilligen Zusammenschluss von vier bis dahin selbstständigen Gemeinden: Elmshausen (ohne den Ortsteil Wilmshausen), Gadernheim (mit Raidelbach, aber ohne den Ortsteil Kolmbach), Lautern und Reichenbach, in die am gleichen Tag die Gemeinde Beedenkirchen (mit Staffel) eingegliedert wurde. Am 1.

Bad Rappenau

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In (Bad) Rappenau bestand eine jüdische Gemeinde vom 16./17. Jahrhundert bis 1937. 1572/74 wird erstmals der "Jud von Rappenau" (vermutlich identisch mit dem 1575/76 genannten Gumprecht von Rappenau) genannt, der unter anderem vom Geldverleih lebte. In der Wimpfener Judenordnung von 1598, mit der das Verhältnis zu auswärtigen Juden geregelt wurde, wird auch Rappenau als jüdischer Wohnort genannt. Weitere Erwähnung von Juden in Rappenau gibt es in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts.

Mücke

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Mücke ist eine Gemeinde im mittelhessischen Vogelsbergkreis.

Der Ortsname stammt aus dem keltischen Sprachschatz. Es leitet sich von „much“ bzw. „mack“ ab, das so viel wie feucht und sumpfig bedeutet. Urkundlich wurde der Name Mücke, in Verbindung mit dieser Region, erstmals 1482 in einer Steuerliste der Pfarrei Merlau erwähnt. Vor der Gebietsreform von 1972 gab es keinen Ort mit der Ortsbezeichnung „Mücke“, jedoch eine Bahnstation Mücke an der Strecke Gießen–Fulda (Vogelsbergbahn) und eine postalische Ortsbezeichnung „Mücke“.

Tauberbischofsheim

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In der bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts kurmainzischen Amtsstadt Tauberbischofsheim bestand eine jüdische Gemeinde im Mittelalter und in der Neuzeit bis 1939. Vermutlich waren zwischen dem 13. und 20. Jahrhundert mit nur wenigen Unterbrechungen Juden in der Stadt. Im Mittelalter hatte die Gemeinde unter vier furchtbaren Judenverfolgungen 1235, 1298 (mit 130 Toten), 1336-39 und 1348/49 zu leiden, durch die die Gemeinde jeweils fast völlig ausgelöscht wurde. Seit dem 17.

Hamburg

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Die Niederlassung von Jüdinnen*Juden in Hamburg hat erst in der Frühen Neuzeit um das Jahr 1580 mit der Einwanderung von Sepharden aus Portugal begonnen. Die Einwanderer waren als Katholiken getauft, haben jedoch weiterhin den jüdischen Glauben praktiziert. Unter denen waren Handelsleute sowie Bankiers und Juweliere, die durch ihr wirtschaftliches Netzwerk einen großen Beitrag zu den ausländischen Handelsaktivitäten in der Hansestadt geleistet haben. Aufgrund dessen waren sie oftmals Opfer antisemitischer Angriffe.