Wikipedia

Mikwe (Offenburg)

Complete profile
60

Die Mikwe in Offenburg, einer Stadt im Westen Baden-Württembergs, wurde vermutlich im 16./17. Jahrhundert errichtet. Die Mikwe unter dem Haus Glaserstraße 8 ist ein geschütztes Kulturdenkmal. Sie blieb bis in die 1970er Jahre der Öffentlichkeit verschlossen.<br/>

Mittelalterlicher Judenhof (Speyer) und Museum SchPIRA

Complete profile
100

Der Judenhof Speyer war der zentrale Bezirk des mittelalterlichen jüdischen Viertels von Speyer und wurde wahrscheinlich 1090 durch Privilegien des Kaiser Hainrich IV begründet. Er bestand aus den Ritual- und Gemeindebauten des mittelalterlichen Gemeindezentrums. Damit war es das zweite jüdische Viertel Speyers, ein erster Siendlungsbezirk lag im Vorort Altspeyer, wo sich auch weiterhin der jüdische Friedhof befand. Der Judenhof bestand aus der Synagoge (ca. 1100), der Frauenschul (ca. 1250), der in Mitteleuropa ältesten erhaltenen Mikwe (ca.

Synagoge (Wörlitz)

Complete profile
90

Die Synagoge in Wörlitz, einem Ortsteil der Stadt Oranienbaum-Wörlitz im Landkreis Wittenberg in Sachsen-Anhalt, wurde 1789/90 errichtet. Die profanierte Synagoge befindet sich am östlichen Rand des Schlossgartens auf einem künstlichen Hügel und ist als Teil des Wörlitzer Parks ein Baudenkmal.

Mikwe (Busenberg)

Complete profile
80

Die Mikwe in der rheinland-pfälzischen Ortsgemeinde Busenberg (Landkreis Südwestpfalz) war ein Haus, das früher ein rituelles Tauchbad für Juden beherbergte. Das Gebäude wurde, nachdem es in Privateigentum gelangt war, zu einem kleinen Wohnhaus umgestaltet und war bis 2017 in der Pfalz das einzige noch existierende ehemalige Mikwehaus.[1][2] Da es mangels Pflege baufällig geworden war und nicht unter Denkmalschutz stand, wurde es im Oktober 2017 abgerissen.[3]<br/>

Worms

Aus
Aus
Complete profile
100

Das jüdische Leben der Stadt lässt sich mit Hilfe von schriftlichen Quellen bis in das 10. Jahrhundert zurückverfolgen, wobei davon ausgegangen wird, dass die Zuwanderung noch weiter zurückliegt. So gibt es Hinweise darauf, dass sich Jüdinnen*Juden bereits in der römischen Zeit in der Region um Bobertumagus bzw. Civitas Vangionum aufhielten - Die Stadt erhielt ihren heutigen Namen erst im 6./7. Jahrhundert. Nach Streifzügen von Kreuzfahrern zum Ende des 11. Jahrhundert konnte sich das jüdische Leben der Stadt zur Jahrhundertwende hin wieder erholen.

Ulm

Aus
Aus
Complete profile
100

<p>In einer Reichssteuerliste von&nbsp;1241/42&nbsp;ist die erste Nennung der J&uuml;dischen Gemeinde Ulm zu finden.&nbsp;Am 30. Januar 1349 wurde sie im Zuge der Pestpogrome vernichtet, woraufhin aber noch im selben Jahrhundert&nbsp;wieder J&uuml;dinnen*Juden in die Stadt zogen, wodurch eine neue Gemeinde gegr&uuml;ndet werden konnte.

Stuttgart

Aus
Aus
Complete profile
90

<p>In Stuttgart bestand eine kleine j&uuml;dische Gemeinde zun&auml;chst im&nbsp;Mittelalter:&nbsp;1343 wird der Jude Loew genannt, der unter Graf Ulrich III. eine bedeutende Stellung einnahm. Die Judenverfolgung w&auml;hrend der Pestzeit vernichtete im November 1348 die kleine Gemeinde. Einige Jahrzehnte sp&auml;ter (seit 1393) werden wieder Juden in der Stadt genannt, die nun in der St.-Leonhards-Vorstadt ans&auml;ssig waren. 1488/98 wurden die Stuttgarter Juden ausgewiesen. Seit Ende des 14.