Synagoge Kleine Wallstraße (Boizenburg)

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Seit 1799 besaß die jüdische Gemeinde in Boizenburg eine Synagoge in der kleinen Wallstraße. Im Jahr 1864 wurde die Synagoge, die ursprünglich ein Fachwerksbau war, komplett umgebaut und erhielt eine neue Ziegelsteinfassade. Die Einweihung der Synagoge fand am 1. Oktober 1864 statt. Die Synagoge wurde bereits 1892 wegen des Rückgangs der Gemeindemitgliederzahl verkauft. Im Jahr 1934 übernahm die Stadt das Haus und nutzte es als Heimatmuseum bis in den 1980er Jahren.

Jüdisches Wohlfahrtszentrum und Synagoge Ottostraße (Köln)

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<p>Das J&uuml;dische Wohlfahrtszentrum wurde 1867 als Israelitisches Asyl f&uuml;r Kranke und Altersschwache gegr&uuml;ndet. In den 1890er Jahren wurde der Neubau an der Ottostra&szlig;e beschlossen. Die Einweihung fand am 19.2.1908 statt. Auf Betreiben des medizinischen Leiters, Dr. Auerbachs, entsprach die Einrichtung den modernsten Anspr&uuml;chen. Im 1. WK stellte das Asyl bis zu 200 Lazarettbetten zur Verf&uuml;gung. Dem Asyl gelang es die Krisen der Weimarer Zeit zu &uuml;berstehen.