Jüdisches Altersheim Köpenick
Israelitische Fürsorge-Erziehungsanstalt für Jungen
<p>Die israelitische Fürsorge‑Erziehungsanstalt in Repzin wurde 1901 im Schloss des pommerschen Dorfes Repzin (heute Rzepczyno, Polen) gegründet. Finanziert durch den Berliner Kaufmann Eugen Rosenstiel und unter der Ägide des Deutsch-israelitischen Gemeindebundes sollte sie jüdischen Jungen aus dem gesamten Deutschen Reich eine konfessionelle Fürsorgeeinrichtung bieten.
Adolph Mayer-Ferienheim Misdroy
<p>Ferienheim des Vereins "Ferienkolonien für jüdische Kinder", benannt nach dessen langjährigem Vorsitzenden Adolph Mayer. Ab 1908 waren bis zu 100 Berliner Kinder für die Sommerfrische hier untergebracht. Das Haus lag etwas abseits vom eigentlichen Badeleben auf einer Anhöhe, unweit der See, in unmittelbarer Nähe des Waldes. Neben der frischen Seeluft gehörten Ausflüge nach Heringsdorf, Swinemünde oder Rügen zum Ferien-Programm.
Jüdisches Waisenhaus für die Provinzen Westfalen und Rheinland
<p>In den 1850er-Jahren ließ sich Fanny Nathan (1803-1877) von der desolaten Situation jüdischer Waisenkinder des Paderborner Landes bewegen, ein Waisenhaus für die Provinz Westfalen zu gründen. Am 1. März 1856 eröffnete die Anstalt in ihrem Haus am Domplatz 14. Bereits 1857 wurde das Einzugsgebiet auf das Rheinland ausgedehnt. Wegen steigender Kinderzahl entstand in der Leostraße 3 das neue „Jüdische Waisenhaus für die Provinzen Westfalen und Rheinland“, das am 1.
Jüdisches Altenheim 'Henriettenstift'
<p>Das Henriettenstift wurde 1852 von Henriette Schie (1801–1893), Frau des Stifters und Bankiers Wilhelm Schie (1805–1861), in der Eliasstraße 24 (1938 umbenannt in Güntzstraße 24) gegründet. Das Henriettenstift war ein Armenhaus für jüdische Familien, das sich im Laufe der Zeit zu einem Altenheim entwickelte, in dem vor allem ältere alleinstehende jüdische Damen wohnten. Am 4.
Altenheim der Jüdischen Kultusgemeinde
<p>In dem Haus der Na Třebešíně 1423/18 befand sich ein Altenheim der jüdischen Kultusgemeinde. Die Einrichtung, die der Verein für jüdische Krankenpflege (Spolek pro zidovskou péči o nemocné) verwaltete, wurde im Zusammenhang mit den Deportationen der jüdischen Bewohner in das Ghetto Theresienstadt im Jahr 1942 geschlossen.</p>
Heim für jüdische Mädchen / Krankenhaus
<p>Im Gebäude der Lublaňská 5/57 befand sich bis 1940 ein jüdisches Heim, für Mädchen bis 14Jahre. Im selben Haus wurde im Juli 1940ein jüdisches Krankenhaus eröffnet. Den Patientenstanden insgesamtsechs Zimmermit insgesamt50 - 53 Betten zur Verfügung. Das Krankenhauswar eine der wenigen Gesundheitseinrichtungen, diejüdischen Patientendie Möglichkeit zur stationären Behandlung boten.</p>
Jüdisches Kinderheim
<p>In der Sasaustraße / Sázavská 830/5 befand sich, wohl am Ende 1939 bis Ende 1941 in zwei Wohnungen ein jüdisches Kinderheim. Die Wohnungen gehörten ursprünglich dem Rabbiner Gustav Sicher und dem Kantor Šaja Suda. Beide verließen das Protektorat 1939.