Rahel Hirsch Center für Transnationale Medizin (RHC)
<p>Das Center ist benannt nach der deutsch jüdischen Ärztin Rahel Hirsch (15.09.1870-06.10.1953). Sie war die erste Medizinerin, die in Deutschland im Jahr 1913 den Professor Titel verliehen bekam.</p>
Rahel-Hirsch-Straße
<p>Die Straße neben dem Berliner Hauptbahnhof ist benannt nach der deutschen jüdischen Ärztin Rahel Hirsch (15.09.1870-06.10.1953). Sie war die erste Medizinerin, die in Deutschland im Jahr 1913 den Professor Titel verliehen bekam. Auch ist nach ihr der sogennante Hirsch-Effekt benannt: Die von ihr entdeckte Durchlässigkeit der Schleimhaut des Dünndarms und die anschließende Ausscheidung mit dem Urin. </p>
Inge-Ransenberg-Weg
<p>Inge Ransenberg wurde am 12.03.1935 in Wennemen im Sauerland geboren. Mit gerade einmal neun Jahren wurde das jüdische Mädchen im Oktober 1944 im Konzentrationslager Auschwitz ermordet. Die Geschichte der Familie Ransenberg zeigt in besonderem Maße, welche unterschiedlichen Verfolgungserfahrungen die jüdische Bevölkerung im ländlichen Deutschland zur Zeit des Nationalsozialismus machte. Inges ältester Bruder Rolf Ransenberg bekam als 14-Jähriger im Jahr 1938 die Chance auf eine Emigration in die USA.
Adolf-Baer-Platz Bad Wimpfen
<p>Der Adolf Baer Platz ist benannt nach einem jüdischen Mitbürger Bad Wimpfens, dem der jüdische Dichter Leopold Marx die ergreifende „Kleine Dachauer Passion” widmete.</p>
Ransohoffweg
<p>Der Ransohoffweg verweist auf den Paderborner Bankier Nikolaus Ransohoff (1856-1937) und seine Ehefrau Selma (1864-1938), die beide in vielfältiger Weise ehrenamtlich engagiert waren. Selma Ransohoff war ehrenamtlich tätig im "Jüdischen Frauenverein" und im "Vaterländischen Frauenverein".
Stele zur Erinnerung Jüdische Waisenhaus für Westfalen und Rheinland und dessen letzte Bewohner
<p>Eine aus Bronze gegossene Stele steht seit 1990 auf dem Vorplatz der vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe getragenen Westfälischen Schule für Blinde und Sehbehinderte, Husener Straße 13. Sie ist ein Werk des Bildhauers Werner Klenk, Oelde, der sie im Auftrag der GCJZ Paderborn geschaffen hat. Die Stadt Paderborn leistete dazu finanzielle Unterstützung.
Stele - Ehemaliger Friedhof der Jüdischen Gemeinde
<p>Eine Stele, ein ca. 1,60 m hoher Stein, steht seit 1993 in der Grünanlage an der Ecke Hilligenbusch/Schulbrede. Der Stein trägt eine Bronzetafel, die darüber informiert, dass sich hier Anfang des 19. Jahrhunderts der Friedhof der Jüdischen Gemeinde Paderborns befand, welche das Grundstück im Jahre 1930 der Stadt Paderborn als Grünanlage schenkte. Es handelt sich um den Gedenkstein, der seitens der Stadt Paderborn zum 42.
Dr.-Rose-Weg
<p>Ein auf dem Universitätsgelände gelegener Weg erhielt den Namen von Dr. Albert Rose. Er wurde 2013 unter Beteiligung zahlreicher Nachkommen von Dr. Rose eingeweiht (s.a. Weiterführende Links).</p><p>Albert Rose wurde 1882 in Paderborn geboren. Nach dem Abitur am Theodoranium und dem Jurastudium in Köln und Berlin war Rose als Rechtsanwalt und Notar in Paderborn tätig. Albert Rose war 1942 letzter Vorsitzender der Synagoge und Vorstand des jüdischen Waisenhauses.
Platz "An der Alten Synagoge"
<p>Der Platz „An der Alten Synagoge“ erhielt seinen Namen 1990. Die Benennung des bis dahin namenlosen Platzes auf Anregung der GCJZ Paderborn war ein kleiner Zwischenschritt in den sich über Jahre hinziehenden Bemühungen und kontroversen Diskussionen um ein angemessenes Mahnmal zum Gedenken an die 1938 zerstörte Synagoge und die ermordeten Paderborner Juden und Jüdinnen. </p>