Geschäft

JP Parent
placeCat700
Kategorie
Gewerbe
Solr Facette
Gewerbe
Gewerbe~Geschäft
Term ID
placeCat702

Mansfeld - Händler mit Fellen, Rohprodukten, Metallen und Porzellan

Complete profile
60

<p>Die Familien Mansfeld waren seit &uuml;ber 100 Jahren in Wustrow, L&uuml;chow und Salzwedel ans&auml;ssig. Am 10.&nbsp;November&nbsp;1938 gegen 22&nbsp;Uhr griff eine Gruppe zivil gekleideter M&auml;nner das Haus in der Kalandstra&szlig;e 5 an und schlug mit &Auml;xten die Schaufenster und das Inventar in Tr&uuml;mmer. Der Anschlag zielte auf den Hausbesitzer Siegmund&nbsp;Mansfeld, er mu&szlig;te auf Druck der Gestapo f&uuml;r den Schaden auf eigene Kosten aufkommen.

Konfektionswarenhaus F. Beermann

Complete profile
90

Das wohl bekannteste Kaufhaus Beeskows war das Konfektionswarenhaus F. Beermann. Eröffnet wurde es am 26. April 1860 von Felix Beermann. Dieser übergab es an seinen Sohn Hermann Beermann. Er führte es mit seiner Frau Rosa, die das Familienunternehmen nach seinem Tod übernahm. Der Zentralrat der Jüdinnen*Juden legte Rosa Beermann nahe, dass sie ein solches Unternehmen nicht ohne einen Mann führen sollte. So heiratete sie am 14. September 1935 Ludwig Warschauer, der Manufakturwarenhändler war und führte das Geschäft mit ihm zusammen.

Kaffeehaus Zuntz sel. Wwe (Berlin)

Complete profile
90

Das Spandauer Kaffehaus  ist eine Filiale der sehr bekannten Zuntz-Kaffeestuben. Die von Rechel Zuntz und ihrem Sohn Leopold 1837 in Bonn unter dem Namen A. Zuntz sel. Wwe. („des seligen Amschel Zuntz Witwe") gegründete Traditionsrösterei Zuntz bestand fast 150 Jahre. Sie entwickelte sich von einem kleinen Kolonialwarenladen zu einer überregional agierenden Firma., die unter anderem Standorte in Berlin und Hamburg unterhielt.

Hamburger & Littauer Konfektionsgeschäft (Braunschweig)

Complete profile
90

Hamburger & Littauer war ein Geschäft von den jüdischen Kaufleuten Simon Hamburger und Nathan Littauer in Braunschweig. Das Konfektionsgeschäft wurde im Jahr 1888 gegründet und stand im Haus auf dem Kohlmarkt 3-4 in der Innenstadt. Das Modegeschäft war sehr erfolgreich bis zum Zweiten Weltkrieg und jüdischen Boykott jüdischer Geschäfte während des Nationalsozialismus. Ab 1. Mai 1933 wurde das Unternehmen arisiert und trug den Namen "Rosbach & Risse". Inhaber der Firma Hamburger & Littauer waren Paula Rosbach und Siegfried Fröhlich.

Pelzgeschäft der Familie Lehmann (Bernau)

Complete profile
60

Auf der linken Seite der Straße befand sich das Pelzgeschäft der Familie Lehmann. Im Zuge der Stadtsanierung 1978 wurde auch dieses Haus abgerissen. Zwei Brüder der Familie Lehmann waren praktizierende Christen. Die gesamte Familie Willi Lehmann wurde nach Warschau ins Ghetto transportiert. Der Bruder, Eugen Lehmann, organisierte von Bernau aus den Kontakt zur Familie und Lebensmittellieferungen. Mit seiner Unterstützung konnten Willi und seine Frau außerhalb des Ghettos in einer Pelzfabrik arbeiten. Es gelang die Flucht aus dem Ghetto kurz vor dem Aufstand.