Friedhof der Jüdischen Gemeinde Köpenick
Saint Martin Jewish Cemetery
<p>Am 26.12.1940 erreichten 1581 Juden vorwiegend aus Österreich und Deutschland Mauritius – abgeschoben von der britischen Mandatsmacht aus Palästina, das sie nach ihrer Flucht aus Europa unter großen Entbehrungen endlich erreicht hatten. Sie kamen umgehend in ein Internierungslager in Beau Bassin, Männer und Frauen strikt getrennt und unter schlechten hygienischen Bedingungen. Typhus, Malaria, Polio, im ersten Jahr auf Mauritius starben über 50 Menschen.
Penang Jewish Cemetery
<p>Der jüdische Friedhof von Penang wurde 1805 angelegt und gilt als ältester jüdischer Friedhof in Südostasien. Hier befinden sich etwa 107 Gräber, der älteste Grabstein stammt aus dem Jahr 1835, der jüngste aus dem Jahr 2011. Die meisten Gräber haben die Form eines dreieckigen Sarges mit gewölbtem Deckel. Der Friedhof wird gepflegt und ist gut erhalten.</p><p>Einige Grabsteine tragen Namen, die auf eine deutsche Herkunft hindeuten, z.B.
Steinhaldenfriedhof
Jüdischer Friedhof Zapyškis
<p>Der alte jüdische Friedhof von Zapyškis, ca. 60 Grabsteine mit hebräischen Inschriften.</p>
Jüdischer Friedhof Kedainiai
<p>Großer und gut erhaltener Friedhof, ältestes Grab ca. 1860, ca. 600 Gräber.</p>
Jüdischer Friedhof Sudargas
<p>Auf einem der Hügel mit Blick über die Memel gelegen, heute unbefestigt, weniger als 30 Gräber, die sich über eine Grasfläche verteilen. </p>
Jüdischer Friedhof Schivelbein (Świdwin)
<p>Der jüdische Friedhof wurde vermutlich in der Mitte des 19. Jahrhunderts auf einer Fläche von 0,41 ha etwa drei Kilometer außerhalb der Stadt Schivelbein angelegt. Er ist von einer Mauer umgeben und durch Lindengassen in Viertel unterteilt. Im hinteren Teil befinden sich Reste des Fundaments der Leichenhalle. Etwa 500 Personen sollen hier beerdigt worden sein, ca. 60 Matzevot sind erhalten. Viele der Grabsteine sind auf der einen Seite mit deutschen und auf der anderen Seite mit hebräischen Inschriften versehen.
Jüdischer Friedhof Landsberg an der Warthe - Gorzow Wielkopolski
<p>Der Friedhof überstand den Zweiten Weltkrieg fast unbeschadet. Zerstörung und Vandalismus begannen ab 1945 und halten bis heute an (Graffiti). Die Trauerhallen wurden zu Autowerkstätten, die das gut erhaltene Verwaltungsgebäude am Eingang einkesseln. Erhalten sind noch zehn aufrechtstehende Steine, 36 liegende, die Bruchstücke von 36 weiteren sowie die Rahmen von 92 Grabsteinen. Der Friedhof ist seit 2006 geschütztes Kulturdenkmal, die Grünanlagen werden gepflegt.</p>