Neuberghauserstraße 11 / Ecke Möhlstraße 45
81675 München
Deutschland
Das Zentralkomitee der befreiten Juden bemühte sich 1946 um eine orthodoxe Synagoge in unmittelbarer Nachbarschaft zur Möhlstraße mit ihren jüdischen Institutionen. Ende 1946 konnten die Räumlichkeiten der ehemaligen Lauer-Villa bezogen werden. Neben einer Synagoge wurden im Keller die Möglichkeiten für rituelle Schlachtungen eingerichtet, außerdem ein rituelles Bad (Mikwe), ein Trausaal und Unterkünfte für bis zu 250 Personen. Nach der Schließung des ZKs 1950 wurde die Synagoge in die Israelitische Kultusgemeinde München eingegliedert, 1961 grundlegend saniert und blieb danach noch bis ca. 1974 für Gottesdienste in Nutzung.
Dieser Eintrag wurde im Rahmen der Online-Ausstellung „München Displaced ONLINE“ unseres Kooperationspartners Jüdisches Museum München erstellt.
Neuen Kommentar hinzufügen