Franz Müller & Kramer, Mechanische Wollweberei
<p>1840 gründete Franz Wilhelm Müller in der Elsterstraße 11 in Greiz eine Textildruckerei, zu der sich später eine mechanische Weberei gesellte. Der Sohn des Gründers nahm 1881 Hugo Kramer als persönlich haftenden Gesellschafter in die Firma auf, die sich fortan „Franz Müller & Kramer“ nannte. Hans (*1893) und Willy Kramer (*1892) traten in die Fußstapfen ihres Vaters und wurden ebenfalls Teilhaber der Firma.
Zigarrengeschäft - Jehuda Neumann
<p>Im Adressbuch der Stadt Düsseldorf aus dem Jahr 1902 findet sich nachfolgender Eintrag - J. Neumann (Inh. Berthold Neumann und Wwe. Julie Neumann,Berlin) Cigarrengeschäft, Communicationsstraße 9.</p><p>Jehuda (Julius) Neumann,geboren 1818 in Pyritz in Pommern zog nach Berlin und erwarb 1850 das Bürgerrecht. 1855 heiratete er Julie Rathenau (1836–1916), die Cousine von Emil Rathenau. Bereits1850 gründete Jehuda die Berliner Zigarren- und Tabakfabrik J. Neumann.
Kaufhaus - Louis Landauer
<p>Das Kaufhaus Landauer grenzte direkt an das Rathaus an. Leo David, aus Stettin stammend, war der letzte jüdische Besitzer des Kaufhauses. Im Zuge der Arisierung wurde das Kaufhaus als " Deutsches Geschäft " ( Stöckler & Co ) am 1. März 1936 wiedereröffnet.</p>
Schuhwarengeschäft - Mathias Koschland
<p>Im Adressbuch der Stadt Fürth aus dem Jahr 1886 findet sich nachfolgender Eintrag: - Koschland Mathias, Kaufmann, Detailhandel mit Schuhmacher-Artikeln, Gustavstr. 26</p>
Akademisches Antiquariat - Fraenkel & Co
<p>Eduard Fraenkel und sein Sohn Siegbert Martin gründeten am 1. Januar 1905 das „ Akademisches Antiquariat Eduard Fraenkel“ in der Artilleriestrasse 13 in Berlin. Ein jahr nach dem Austritt von Eduard Fraenkel trat Josef Altmann trat am 1. 1. 1914 als Miteigentümer in das Antiquariat ein, das fortan den Namen „Akademisches Antiquariat Fraenkel & Co.“ trug. 1919 entschloß sich Siegbert Martin Fraenkel zum Ausstieg aus dem Geschäft und gründete unter dem Namen „S.
Familie Callmann
Textilgeschäft - Jakob Goldberger
<p>Jakob Goldberger gründete 1873 an der Fleischbrücke ein Textilgeschäft.18 Jahre später erfolgte der Umzug in ein größeres Geschäft an der Fleischbrücke. Wieder 18 Jahre später kaufte er das Haus am Josephsplatz und richtete dort sein Geschäft ein. Nach weiteren 18 Jahren erfolgte ein Umbau und Vergrößerung um dann nach elf Jahren »arisiert« zu werden. Jakob Goldberger starb am 13. November 1914.
Optische Waren - Edwin Kaufmann
Magazin für Haus- und Kücheneinrichtungen - E. Cohn
<p>In den Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins 1/2015 - Die „prachtvollste ihrer Straßen“ - Berlins Leipziger Straße . Ein Spaziergang - von Martin Mende finden sich zum Haus Nr.88 in der Leipziger Straße folgende Informationen - In dem Gebäude von Carl Schwatlo befand sich seit 1874 das Magazin für Haus- und Kücheneinrichtungen E. Cohn. 1920 gestaltete Carl Stahl -Urach ein Geschäft für Sarotti-Schokoladen im Stil des Expressionismus.