Gastgewerbe

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Kategorie
Gewerbe
Solr Facette
Gewerbe
Gewerbe~Gastgewerbe
Term ID
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Migdal Frankfurt - Koscherer Laden

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Der kleine koschere Supermarkt "Migdal" eröffnete im Januar 2017 im Erdgeschoss eines Wohnhauses im Frankfurter Ostend. Der gebürtige Moskauer André Moev und Zohar Rapaport verkaufen hier Lebensmittel aus unterschiedlichen Regionen, darunter Wein, Fleisch sowie frisches Obst und Gemüse. Der Laden wird von vielen Gemeindemitgliedern besucht, aber auch von der nichtjüdischen Nachbarschaft.

 

Öffnungszeiten:

Mo - Do    8:30 - 20:30 Uhr

Gasthaus Leib Robinsky in Tattamischken (Tatamiškiai)

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Der Gastwirt Leib Robinsky führte um die Jahrhundertwende das nach ihm benannte Gasthaus in Tattamischken, das direkt an der Memel lag. Der Fluß war damals ein wichtiger Handelsweg und in den Gasthäusern wurden neben Getränken und Speisen viele andere nützliche Dinge verkauft. Robinsky war Mitglied der nahegelegenen jüdischen Gemeinde Ruß. Er hatte zahlreiche Kinder, die von hier aus in verschiedene Orte und Länder gingen. Heute ist von dem früheren Dorf nach vielen Überschwemmungen und Nichtnutzung nichts mehr zu sehen. Heute ist am Ort eine später gebaute Ferienanlage.

Gasthaus Berlowitz

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Der Jude Pincas Isakowitz aus dem nahegelegenen Jurbarkas (Litauen) erhielt aufgrund eines Patents des Grafen zu Dohna 1708 das Recht für sich und seine Erben einen Krug , Speicher, ein Brauhaus und andere nötige Gebäude zu bauen und auch einen Garten anzulegen. Es war auf lange Zeit das einzige derartige Patent des preußischen Königs für einen Juden an dieser Grenze und zeigt, welche Wichtigkeit der Handelsweg an der Memel besaß.

Konditorei und Café Moritz Dobrin

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Moritz Dobrin (1872-1951) kam als junger Mann aus Ostpreußen in die boomende Reichshauptstadt und expandierte schnell nach Eröffnung seines ersten Cafés in der Alexanderstraße 14c. Er annoncierte in der jüdischen Presse und adressierte auch explizit eine jüdische Kundschaft, die koschere Produkte kaufte. So die Barches, das Hefegebäck, das in seinen Geschäften am Freitag für den Schabbat und für Festtage zu bekommen war, oder Mazzen zu Pessach.